AfD kündigt juristische Schritte gegen ARD und Wagenknecht an

Gestern teilte die AfD-Fraktion in einer Pressemeldung zur Sendung Maischberger vom Montag mit, dass sie gegen den Sender und Sahra Wagenknecht gerichtliche Schritte wegen gefallener Äußerungen unternehmen werde. 

Foto: O24
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Die populäre Politikerin der Linken behauptete vor laufender Kamera, dass in die AfD-Sachsen „reihenweise“ NPD-Mitglieder eingetreten seien.

Dazu erklärte der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Sachsens Generalsekretär, Uwe Wurlitzer:

„Diese Behauptung ist nicht nur eine Frechheit, sondern inhaltlich falsch. Die AfD-Sachsen hat eine strikte Ausschlussklausel, die es früheren oder noch aktiven NPD-Mitgliedern verbietet, Mitglied der AfD zu werden. Wir überprüfen jedes neu eintretende Mitglied. Es muss nicht nur eine Erklärung abgeben, nicht in der NPD gewesen zu sein, es werden auch persönliche Aufnahme-Gespräche geführt. Die AfD Sachsen wird  juristisch gegen diese Behauptung vorgehen. Die AfD lässt die Geltendmachung von Ansprüchen auf Unterlassung und Gegendarstellung gegen Frau Wagenknecht prüfen sowie ein Vorgehen in Bezug auf ein mögliches strafrechtlich relevantes Verhalten von Frau Wagenknecht in Bezug auf die Tatbestände der Verleumdung und Üblen Nachrede.

Es ist unglaublich, mit welchen perfiden Mitteln und Methoden der AfD kurz vor der Wahl Schaden zugefügt werden soll. Unsere Wähler haben das miese Spiel des politisch-medialen Komplexes allerdings längst durchschaut. Die Quittung für Kampagnen dieser Art wird es am Sonntag auf den Wahl-Zetteln geben.“

Als erste Reaktion beschwerte sich offenbar die Produktionsfirma der Sendung wegen einiger sachlicher Fehler in den Formulierungen der Pressemeldung, was die Fraktion zum Anlass nahm, eine weitere Spitze abzufeuern.

„In Ihrer Meldung „“Nazi-Eklat vor laufender Kamera – AfD geht juristisch gegen ARD und Wagenknecht vor“ ist Ihnen ein Fehler unterlaufen. Die Sendung heißt seit Januar 2016 „maischberger“, das Format „Menschen bei Maischberger“ gibt es nicht mehr. Ich bitte Sie, den Fehler schnellstmöglich zu korrigieren.“

Die medienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Kirsten Muster äußerte sich sichtlich belustigt:

„Hiermit bitten wir, diesen gravierenden Fehler zu entschuldigen. Solche schwerwiegenden Pannen dürfen nicht passieren! Gleichzeitig bitten wir die ‚maischberger‘-Redaktion und Produktion darum, die Anschuldigung ihres Studiogastes, Wagenknecht, auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen, um diese dann ebenfalls öffentlich richtigzustellen.“

Vor Gericht wird man sich allerdings nicht auf die Pointen beschränken, sondern die Inhalte der gegenseitigen Vorwürfe prüfen müssen. Welche Seite dann etwas zu lachen hat, ist derzeit noch offen.

 

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1 Kommentar

  1. Also ehrlich. Was soll das? Das Gestammel der roten Tussi ist doch völlig belanglos. Die Richtigstellung der Partei ist erfolgt. Hört doch auf dem Geschwätz der rotgrünen Grütze eine relevante Bedeutung beizumessen.

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