Leipzig. Im Stadtteil Connewitz ist der Teufel los. Hubschrauber kreisen über dem Gebiet, wo Linksextremisten gegen die Polizei demonstrieren und dabei von der Polizei geschützt werden. So etwas gibt es nur in Deutschland.

Die vorläufige Bilanz fiel im Vergleich zu anderen linksextremen Demos harmlos aus: Fünf verletzte Polizeibeamte, ein beschädigtes Dienstfahrzeug, drei Festnahmen wegen Körperverletzung.

Aus dem Polizeibericht:

Auf der weiteren Demonstrationstrecke wuchs dann die Teilnehmerzahl, laut Versammlungsbehörde, auf etwa 550 Teilnehmer an. Aus dem Demonstrationszug wurden immer  wieder verschiedenste  Parolen gerufen (u.a. „ACAB“ und „Bullenschweine“), welche sich gegen die Polizei in herabwürdigender Art richteten.Trotz dieser menschenverachtenden Ausdrucksweisen haben die vor Ort tätigen Polizeibeamten ihrem gesetzlichen und neutralen Auftrag folgegeleistet, die Inanspruchnahme von Grundrechten zu gewährleisten.Auf dem Weg der Demonstration kam es zu vereinzelten Ereignissen, die polizeiliches Handeln erforderten und durch die Versammlungsbehörde an den Versammlungsleiter angetragen wurden, um die Beschränkungen der Versammlungsbehörde umzusetzen.  Diese konnten rein kommunikativ gelöst werden. Im Verlauf der Demonstration kam es noch zu weiteren Böllerwürfen.Am Wiedebachplatz kam es zur Sachbeschädigung eines Polizeifahrzeuges durch einen Steinwurf. Im Ergebnis wurden fünf verletzte Polizeibeamte durch Böller und Steinwürfe festgestellt. Der Aufzug lief bis zum Connewitzer Kreuz am Werk II. Hier wurde die Abschlusskundgebung durchgeführt. Die Versammlung war um 20:00 Uhr beendet. Fazit: Vier Straftaten wurden bisher bekannt. (eine Sachbeschädigung sowie drei Körperverletzungsdelikte)

Kurz nach dem Start des Aufzugs fliegen die ersten Böller auf die Polizei.

#ACABDay in #Leipzig: Polizei schützt linksextreme Demo: „Gegen Gentrifizierung, Bullen & Faschismus“

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