Abschaffung von Majestäts- und Religionsbeleidigung als Straftat

Petition von Bernd Paysan auf Change.org

Wir haben in unserem Strafgesetzen drei völlig überflüssige Paragraphen, die oft gegen Satire eingesetzt werden, das ist §90 (Beleidigung des Bundespräsidenten), §103 (Beleidigung ausländischer Staatsoberhäupter) und vor allem §166 (Beschimpfung von Bekenntnissen). Hier werden die Starken vor den Schwachen geschützt, die Fanatiker vor der Vernunft. Das kann nicht Zweck des Strafrechts sein.

Um Solidarität mit Charlie Hebdo glaubhaft zu bekunden, müssen diese drei Paragraphen unverzüglich und ersatzlos abgeschafft werden. Wir brauchen sie nicht, wir müssen auch ein Zeichen setzen.  Zwar urteilen die Gerichte oft, dass Satire das doch darf, aber die Gegner der Satire sind immer humorlos, und können Satire nicht als solche erkennen. Daher müssen diese Straftatbestände grundsätzlich abgeschafft werden.

Ebenfalls, neben der Kritik an den Religionen und ihren gewalttätigen Fanatikern muss auch die Kritik an den Mächtigen, also an unserem eigenen Staatsoberhaupt und den Staatsoberhäuptern anderer Länder, bei denen es sich auch immer wieder um Verbrecher gegen die Menschlichkeit handelt, die eigentlich nach Den Haag gehören, frei von jeder Sanktion sein. Jeder Vorwand, diese Kritik juristisch zu verfolgen, verletzt die Meinungsfreiheit. Macht muss mit Kritik leben können, und jetzt ist es Zeit, ein Zeichen zu setzen.

Hier zur Unterschrift klicken

 


paragraph photo

Anzeige

für eine Banküberweisung finden Sie die Kontonummer im Impressum

Opposition 24 unterstuetzen
Ihre Email Adresse:

Hinweis zu den Kommentaren

Kommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder!
Redaktion
Über Redaktion 5633 Artikel
Frisch aus der Redaktion