Wirtschaftsminister Altmayer verkündet den großen Wurf. Aber bei der Wasserstoffstrategie handelt es sich um den gleichen Etikettenschwindel, wie bei Merkels Energiewende.

Vom Unsinn der Wasserstoff-Autos handelt ein Artikel von Loremo-Erfinder Ulrich Sommer, dessen Drei-Liter-Auto erfolgreich verhindert worden ist: „Von dem wertvollen Strom, aus dem der Wasserstoff hergestellt wird, bleibt nämlich fast nur noch ein Zehntel der Energie übrig auf dem langen Weg vom Windkraftwerk, von der Solarzelle, vom Wasserkraftwerk, vom Atomkraftwerk, vom Kohlekraftwerk – zur Antriebswelle.“ Die Zeche für diesen Irrsinn darf wie immer der Steuerzahler begleichen.

4 KOMMENTARE

  1. Die Sache mit dem mangelhaften Wirkungsgrad der Wasserstofftechnologie ist jedem interessierten Techniker schon seit langem bekannt. Womit der Laien offenbar vorsätzlich in die Irre geführt wird, ist das Ausblenden des Umstands, daß Wasserstoff erst selbst einmal energieintensivst erzeugt werden muss, und dann aufgrund der kleinen Moleküle fast nicht lagerungsfähig ist. Dampflokomotiven haben bessere Energieefizienz.

  2. Zu einseitig, da es verschiedenen Wasserstofftechnologien gibt (auch strombedarfsarme!). Zudem enthält Wasserstoff 3x so viel Energie wie Öl. Ob’s generell der große Wurf ist sei dahingestellt, aber sicher ist, dass Gas, Öl und Kohle nicht ewig reichen. Mich beschleicht der Verdacht , dass Energie generell ein gutes Geschäft ist. Jeder will sein Stück vom Kuchen, so ist das nun mal.

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