Abgelehnter Asylbewerber greift Fahrgast im Hauptbahnhof an

Zwickau/Klingenthal – Gestern Abend gegen 20:35 Uhr kam es auf dem Bahnsteig 4 im Hauptbahnhof Zwickau zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 21-jährigen Marokkaner und einem 25-jährigen Deutschen.

Der marokkanische Staatsangehörige – ein abgelehnter Asylbewerber – trug dabei eine Schnittverletzung an seiner rechten Hand davon. Bisherigen Zeugenaussagen zufolge habe der Marokkaner mit einer Glasflasche auf den Deutschen geworfen, als dieser aus einer Regionalbahn stieg, ihn jedoch verfehlt. Die Flasche zerbarst im Zug. Von dieser Tathandlung rührte wahrscheinlich die Schnittverletzung an der Hand des Marokkaners her.

Herbeigerufene Bundespolizisten erhoben von den Beteiligten die Personalien und versuchten, den Sachverhalt aufzuklären. Der beschuldigte Marokkaner gab an, attackiert und beleidigt worden zu sein. Der Deutsche äußerte, er sei aus dem Zug gestiegen, um zu rauchen, als der Mann mit der Flasche auf ihn zukam und diese nach ihm warf.

Ein Zeuge bestätigte dies. Bei der Sachverhaltsaufnahme verhielt sich der marokkanische Staatsbürger – der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand – unkooperativ und provozierte die eingesetzten Beamten – wie auch andere Reisende im Hauptbahnhof – verbal. Wegen seiner Aggressivität wurde gegen ihn schließlich ein Platzverweis ausgesprochen, welcher ihn zum Verlassen des Bahnhofes aufforderte.

Diesem kam der Mann widerwillig nach. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und sucht weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Tatgeschehen machen können. Hinweise bitte an die Bundespolizeiinspektion Klingenthal unter 037467 / 2810 oder die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000.

(ots)

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