Freiburg - Lörrach: Großes Aufsehen erregte ein Vorfall  in Lörrach, bei dem sich zahlreiche Passanten auf der Straße ansammelten. Am Vormittag soll in der Bärenfeler Straße ein Farbiger Kundinnen eines Einkaufsmarktes massiv belästigt haben. Zeuginnen berichteten, dass  sie zunächst vor dem Markt von dem Mann angesprochen wurden. Er bot an, ihre Einkaufswagen zu schieben und wollte dafür Geld haben. Nachdem die Frauen ablehnten, wurde der Mann aufdringlich und beschimpfte die Kundinnen. Die Betroffenen beschwerten sich im Geschäft, worauf man die Polizei rief. Eine Streife kam vor Ort und kontrollierte den Mann, bei dem es sich um einen Schwarzafrikaner handelte. Er konnte sich nicht ausweisen und sollte deshalb zur Feststellung seiner Identität mitgenommen werden. Auf dem Weg zum Streifenwagen griff er die Beamten unvermittelt an. Der Mann trat und schlug um sich und versuchte, die Beamten zu beißen. Mit Hilfe einer zweiten Streife konnte er überwältigt und festgenommen werden. Bei der Festnahmeaktion wurden zwei Beamte leicht verletzt. Zahlreiche Umstehende verfolgten das Geschehen aus nächster Nähe und äußerten ihren "Unmut" gegenüber dem Täter. Identität und Status des Täters stehen nach wie vor nicht fest, er trug gefälschte Dokumente bei sich.
Gießen: Brand in einem Flüchtlingswohnheim Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in der Rödgener Straße kam es am Donnerstag, gegen 00.15 Uhr, zu einem Schaden von etwa 20.000 Euro. Bisherige Untersuchungen der Brandursachenermittler der Kripo lassen darauf schließen, dass der Brand in einem nicht bewohnten Zimmer fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Vermutlich geriet ein Bett und darauf abgelegte Kleidung zunächst in Brand. Bei den Ermittlungen wurde auch festgestellt, dass eine Brandlegung von außen mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen ist. Die Brandmeldeanlage hatte kurz nach Mitternacht einen Alarm ausgelöst. Durch die in der Unterkunft stationierte Feuerwehr konnte schnell der Brandort lokalisiert und das Feuer gelöscht werden. Auch konnte dadurch ein Übergreifen der Flammen in dem Gebäude verhindert werden. Zudem musste das gesamte Gebäude, in dem sich über 100 Personen befanden, geräumt werden. Bei dem Feuer wurden zwei Zimmer stärker beschädigt und dürften zunächst nicht bewohnbar sein. Gießen: Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen In einem Dönerimbiss im Asterweg kam es am Mittwochabend zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Offenbar wurde eine Gruppe von vier Personen, die sich gegen 22.10 Uhr, in der Gaststätte aufhielt, von einer größeren Gruppe angegriffen. Dabei sollen die Angreifer die Personen mit Stühlen, Tritten und Messern traktiert haben. Alle vier Personen wurden bei der Attacke verletzt. Unmittelbar danach flüchtete die Gruppe in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern derzeit noch an. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 - 7006 3755. (via Ots)
Friedberg - Butzbach: Mit mehreren Streifen war die Polizei am heutigen Donnerstag in der Kleinen Solmser Straße im Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte ein 26-jähriger Mann seinen 28-jährigen Mitbewohner gegen 13 Uhr mit einem Messer am Bein. Den Verletzten brachte ein Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der 26-Jährige wurde von der Polizei vorübergehend festgenommen. Da Täter und Opfer kein Deutsch sprechen, wurde ein Dolmetscher hinzugezogen, um den genauen Grund der Auseinandersetzung zu klären. Der 26-Jährige wird im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß kommen. Um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern wird er jedoch in einer anderen Unterkunft untergebracht werden. (ots)
Kassel  - Gestern Abend belästigte ein bislang unbekannter Mann mehrere weibliche Passanten in der Kasseler Innenstadt. Dabei sprach er nach bisherigen Erkenntnissen insbesondere Frauen an und küsste mindestens zwei 13- und 45-Jährige auf die Wange und verschwand anschließend. Die Ermittler des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kripo Kassel bitten Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Mann geben können, sich bei der Kasseler Polizei zu melden. Eine Zeugin informierte die Kasseler Polizei um kurz nach 18 Uhr und berichtete von dem Mann, der im Bereich des Königsplatzes Frauen ansprechen und belästigen soll. Am Einsatzort trafen die Beamten auf eine 13 Jahre alte Schülerin aus dem Landkreis Kassel, die berichtete, gegen 18 Uhr von dem unbekannten Mann angesprochen und unvermittelt auf die Wange geküsst worden zu sein. Sie hielt sich zu dieser Zeit im Bereich der Haltestelle auf dem nördlichen Teil des Königsplatzes auf. Auch eine 45 Jahre alte Frau aus Kassel wandte sich an die Polizisten. Ihren Angaben zufolge, soll der unbekannte Mann sie unterhalb des Königsplatzes in der Unteren Königsstraße bereits gegen 17.45 Uhr belästigt haben. Wie die Frau beschrieb, habe der Mann sich zu ihr gebeugt und habe den Eindruck vermittelt ihr etwas leise zuflüstern zu wollen. Als er sie auf die Wange küsste, habe die Frau ihn zurückgestoßen. Der Unbekannte sei daraufhin in Richtung Königsplatz davongegangen. Die Fahndung nach dem Mann blieb bislang ohne Erfolg. Die Opfer und die Zeugin beschrieb den Mann übereinstimmend wie folgt: Mann, südländische Erscheinung, ca. 25 Jahre alt und 170 bis 175 cm groß. Er soll eine kräftige Statur und hochgestellte, struppige, dunkle Haare gehabt haben. Bekleidet sei er mit schwarzem Kapuzenshirt, heller Jogginghose und blauen Turnschuhen gewesen. Die für Sexualdelikte zuständigen Ermittler des K 12 der Kasseler Kripo bitten Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Mann geben können, sich unter Tel. 0561 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. (ots)
Über die VK Seite von "Anonymous" und auf weiteren Webseiten macht gerade ein 20 seitiges Dokument aus dem Innenministerium NRW die Runde, welches nach dortigen Angaben über das Compact Magazin in Umlauf gebracht wurde. An der Echtheit wird natürlich von verschiedenen Seiten gezweifelt, wir können jedoch bestätigen, dass die Angaben verlässlich sind. Weitere Dokumente aus vertraulichen Quellen sind im Umlauf, der gesamte Bericht umfasst sogar 98 Seiten und ist wie die bisher geleakede Version nur für den internen Dienstgebrauch freigegeben. Polizeiliches Lagebild NRW Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf den Monat Dezember und das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gegenüber dem November 2015 habe sich die Lage im Dezember deutlich entspannt, heisst es im Bericht. Hier einige Auszüge, den gesamten Bericht stellen wir nicht zum Download zur Verfügung und zitieren auch keine weiteren Daten, die nicht ohnehin schon im Umlauf sind. Der Rückgang bei den Zugangszahlen gegenüber dem Vormonat läge bei 33% (November2015: 59.628) und gegenüber Dezember 2014 sei jedoch eine Steigerung von 346% (Dezember 2014: 11.467 Flüchtlinge) zu verzeichnen. Mit Ende des Monats Dezember lag der Gesamtjahreszugang an Flüchtlingen in NRW bei 331.369 Flüchtlingen. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2014 war lediglich eine Anzahl von 82.318 Flüchtlingen (+402 %) zu verzeichnen. Im Monat Dezember wurden in den insgesamt 284 Notunterkünften insgesamt 15.067 Einsätze durch die Kreispolizeibehörden im der Einsatzleitsystem der Polizei angelegt. Im Dezember waren ... landesweit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sicherheitsdienste Geschädigte (+14) von sexueller Belästigung, Beleidigung und Körperverletzung. Ermittlungsverfahren gegen Sicherheitsbedienstete wurden nicht eingeleitet. Drei Polizeibeamte wurden Opfer von Widerstandshandlungen. Hier noch etwas Fachchinesisch zur Einsatzhäufigkeit: In Dortmund gab es die meisten Einsätze und eine Steigerung an Strattaten zu verzeichnen, in Bielefeld dagegen geht es realtiv ruhig zu im Vergleich:
"Die EAE Dortmund (Hacheney) mit einer durchschnittlichen Belegung von 139 und 48 Einsätzen weist mit 34,5 die höchste EBZ auf. Auffallend ist die erhebliche Steigerung der EBZ im Vergleich zum Vormonat (5,5), die sich durch eine Häufung einzelner Straftaten, wie z.B. Diebstahl (10), Hausfriedensbruch (7), Randalierer (5) und Festnahmen (5) ergibt. In der Jahresbetrachtung liegt die EAE Dortmund erheblich über dem Durchschnitt von 7,8. Eine Prüfung der strukturellen und ablauforganisatorischen Bedingungen wird von hiesiger Seite über die Bezirksregierung Arnsberg angeregt.  Die EAE Bielefeld weist mit einer durchschnittlichen Belegung von 471 Bewohnernund zwei Einsätzen mit 0,4 die niedrigste EBZ"
Die hohe Belastung der Polizeibeamten bei dünner Personaldecke ist weiterhin noch Gegenstand des Berichts, alles in allem handelt es sich um keine wirklichen Staatsgeheimnisse. Das Erschreckende an dem Bericht ist, dass sich die Zahlen ausschließlich auf den Monat Dezember 2015 beziehen und nur auf Nordrhein-Westfalen. Mit den Schönfärbereien aus der Tagespresse ist dieser Bericht keinesfalls in Einklang zu bringen.
Neumünster  -  Ein mazedonischer Asylbewerber hat mehrere Frauen in einem Zug sexuell belästigt. Nachdem sie vor dem Sextäter zu den Zugbegleitern flüchten konnten, wurde die Bundespolizei informiert, die den Verdächtigen am Bahnhof Neumünster erwartete und mit zur Wache nahm. [caption id="" align="alignnone" width="1024"]neumünster bahnhof photo Photo by Gerhard Kemme [/caption] Zwei Frauen (19 und 24 Jahre) berichteten, dass der 23-jährige Mazedonier sich zunächst zu ihnen ins Abteil gesetzt und an sich selbst "sexuelle Handlungen vorgenommen" habe. Als sie das Abteil verlassen wollten, versperrte der Mazedonier ihnen mit seinen Beinen den Weg und begrapschte eine von ihnen am Oberschenkel. Danach ging der 23-Jährige in ein anderes Zugabteil, welches ebenfalls mit zwei Frauen besetzt war (20 und 21 Jahre).  Nach ihren Aussagen griff er sich in die Hose, worauf auch sie sofort die Flucht ergriffen. Der Täter konnte dabei noch eines der beiden Opfer am Gesäß berühren. Alle vier Frauen erstatteten Strafanzeige wegen exhibitionistischer Handlungen und Körperverletzung. Der Mazedonier ist in der Flüchtlingsaufnahmestelle in Boostedt untergebracht. Die Bundespolizei ermittelt - in Gewahrsam wurde er offenbar nicht genommen.

Bensheim  - Vier Männern aus Bensheim im Alter von 35, 37 und 58 Jahren  wird vorgeworfen,  am Samstag zwei 14 und 16 Jahre alte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan im Bereich eines Einkaufsmarktparkplatzes, in der Nähe des Bahnhofes, tätlich angegriffen und verletzt zu haben.

Köln - Die Polizei hat am Dienstagabend  eine Razzia in verschiedenen Lokalitäten im Kölner Stadtteil Kalk durchgeführt. Insgesamt wurden 102 Personen und 110 Mobiltelefone überprüft. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzen vornehmlich nordafrikanische Täter den gestern kontrollierten Bereich als Rückzugsraum. Gleichgelagerte Einsätze hatte die Polizei Köln im dortigen Umfeld bereits am Dienstag (19. Januar) und Mittwoch (20. Januar) durchgeführt. Im besonderen Fokus standen nun Lokale an der Johann-Mayer-Straße, der benachbarten Robertstraße sowie der Bereich der Platzfläche Kalk Post. Die eingesetzten Kräfte beschlagnahmten eine größere Menge Rauschgift, Bargeld, Bekleidungsplagiate sowie ein Einhandmesser. Eingesetzte Polizisten fertigten jeweils eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Urhebergesetz sowie das Waffengesetz. Zwei Männer, bei denen zunächst der Verdacht des illegalen Aufenthalts bestand, wurden in eine Polizeiwache gebracht, um deren Identität zweifelsfrei zu klären. Bei 17 weiteren Personen wurde ein beschleunigtes Verfahren zur Identitätsfeststellung durchgeführt. Anschließend wurden sie wieder entlassen. In einem Café an der Johann-Mayer-Straße vollstreckten die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Köln wegen des Verdachts des Rauschgifthandels. In dem Lokal schlug dann auch erwartungsgemäß der Polizeihund "Rascal" an. Die Ermittler fanden daraufhin circa 1 Kilogramm Kokain, Streckmittel und Verpackungsmaterial für die Drogen. Eine Bargeldsumme im unteren fünfstelligen Bereich, die vermutlich aus Drogengeschäften stammt, wurde ebenfalls beschlagnahmt. In diesem Zusammenhang nahmen die Fahnder einen 26-Jährigen italienischen Staatsangehörigen fest. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt. (ots))
Duisburg (ots) - Zwei Männer (23, 24) bedrohten einen Mitbewohner (35) seit Donnerstag (28.1.) in der Flüchtlingsunterkunft auf der Memelstraße mehrfach mit einem Messer. Am Dienstag (2.2.) gegen 15:30 Uhr beobachtete der zuständige Sozialarbeiter, wie die beiden jungen Männer dem 35-Jährigen mit erhobenen Fäusten drohten. Er alarmierte sofort die Polizei. Zur Beruhigung kamen die Streithähne ins Polizeigewahrsam. Aufgrund mehrerer bekannt gewordenen Konflikte mit weiteren Mitbewohnern, werden sie zukünftig anderweitig untergebracht.
Kirchheim/Teck: Drei Mädchen haben am Dienstagabend am Kirchheimer Bahnhof einen angeblichen Übergriff durch Asylbewerber erfunden und durch ihre falschen Behauptungen den Einsatz von mehreren Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Kirchheim, Esslingen und Nürtingen ausgelöst. Weil sich bei den sofort eingeleiteten Ermittlungen und Überprüfungen die Anschuldigungen als falsch erwiesen, wird gegen zwei 15-jährige und ein 16-jähriges Mädchen unter anderem wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Außerdem können sie mit einem Kostenbescheid über die entstandenen Einsatzkosten rechnen. Die drei Mädchen waren kurz nach 23 Uhr in eine Gaststätte am Bahnhof gekommen und hatten den Anwesenden berichtet, sie seien "um ihr Leben" gerannt, um 300 Asylbewerbern zu entkommen, die sie angeblich verfolgt und belästigt hätten. Bei der Befragung der Mädchen durch die sofort alarmierte Polizei wiederholten sie zunächts die Behauptung, von zahlreichen Asylbewerbern verfolgt worden zu sein. Zwei Passanten, die gerade zufällig dort zu Fuß unterwegs waren, beschuldigten sie dazu, bei dem angeblichen Übergriff dabei gewesen zu sein. Daraufhin nahm die Polizei die Männer deshalb bis zur Aufklärung der Sache vorläufig fest. Als durch die weiteren Ermittlungen die Angaben der Mädchen zweifelsfrei widerlegt wurden, wurden die Festgenommenen unverzüglich wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen hatten die Jugendlichen zuvor bei einer nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft Einlass begehrt, der ihnen vom anwesenden Sicherheitspersonal verweigert worden war. Anschließend begaben sie sich alleine und ohne von irgendjemand verfolgt zu werden, zu Fuß in die Gaststätte, wo sie ihre erfundene Geschichte präsentierten. Die Mädchen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Eltern überstellt. (via ots)
FREISING. Ein Streit in einer Unterkunft forderte gestern einen Schwerverletzten. Aus bisher nicht geklärten Gründen gerieten zwei Bewohner miteinander in Streit. Nach Zeugenaussagen stach dann ein 39-jähriger pakistanischer Staatsangehöriger außerhalb des Gebäudes seinem 29-jährigen Landsmann mit einem Messer in den Oberkörper. Der 29-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste vom Notarzt zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Täter könnte von den Einsatzkräften noch am Tatort festgenommen werden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Die Kriminalpolizeiinspektion Erding ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Der Festgenommene wird heute Nachmittag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.