Tempelhof: Der Staatsschutz ermittelt  - Ein Bewohner der Unterkunft am Platz der Luftbrücke will gehört haben, dass sich mindestens zwei weitere Bewohner darüber unterhalten haben, wie man mehrere Iraner christlichen Glaubens töten könne, die auch in der Unterkunft leben. In diesem Zusammenhang konnte ein möglicher Beteiligter dieses Gesprächs ermittelt werden. Es handelt sich dabei um einen 19-jährigen Mann afghanischer Herkunft. Die Ermittlungen dauern an.
Burscheid - Ein Streit zwischen Bewohnern und Mitarbeitern einer Flüchtlingsunterkunft hat gestern Polizei und Ausländeramt auf den Plan gerufen - 20 Festnahmen waren die Folge. Gegen 13:20 Uhr drohte zunächst ein Konflikt mit den Bewohnern der Hans-Hoersch-Halle zu eskalieren. Wegen wiederholter Verstöße gegen die Hausordnung, wollten die Mitarbeiter der Unterkunft die geplante Auszahlung des wöchentlichen Taschengeldes verzögern. Darüber entbrannte ein heftiger Streit, der darin mündete, dass eine 20-köpfige Gruppe junger Nordafrikaner ihre Sachen packte und die Unterkunft geschlossen verlassen wollte, um sich ihr Taschengeld in einem anderen Flüchtlingsheim zu besorgen. Die Mitarbeiterin der Unterkunft verständigte daher die Polizei. Die setzte sich ihrerseits mit dem Kreisausländeramt in Verbindung. Die Ausländerbehörde wurde daraufhin unmittelbar tätig, um mit Unterstützung der Polizei die Identitäten dieser Personen genau festzustellen. Dabei stellte sie schnell fest, dass ein großer Teil der kontrollierten Personen über mehrere Bescheinigungen als Asylsuchende unter verschiedenen Namen verfügte und eine Person zur Abschiebung ausgeschrieben war. Zudem wurden Anhaltspunkte entdeckt, dass unrechtmäßig mehrfach Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezogen wurden. Alle 20 Personen (Männer zwischen 20-35 Jahren aus Nordafrika) wurden daraufhin nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Köln zur Durchführung weiterer Ermittlungen (Identitätsfeststellung, Aufklärung strafrechtlich relevanter Vorwürfe wegen Verstoßes gegen ausländerrechtliche Bestimmungen und Verdacht des Sozialleistungsbetrugs) zur Polizeiwache nach Bergisch Gladbach verbracht. Die Ermittlungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Ausländeramt des Kreises. Sie dauern derzeit noch an. (ots)
Hannover - Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittel wegen des Verdachts der Vorteilsannahme gegen rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Hannover. Sie sollen bei einer im Stadtgebiet Hannover ansässigen Autowerkstatt unzulässig Rabatte bei Reparaturarbeiten an privaten Fahrzeugen erhalten haben. Heute Morgen sind in diesem Zusammenhang mehrere Vernehmungen und bei einer Person die Durchsuchung von Dienst- und Privaträumen durchgeführt worden. Die Ermittlungen dauern an. Das Verfahren der Staatsanwaltschaft richtete sich im Sommer vergangenen Jahres zunächst gegen die Autowerkstatt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen gerieten vereinzelte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei in den Verdacht, unrechtmäßig Rabatte von der Firma entgegengenommen zu haben. Nach jetzigem Kenntnisstand handelt es sich in der Mehrzahl aller Fälle lediglich um geringe Summen, die an der unteren Grenze des möglicherweise strafbaren Bereiches liegen. Neben den strafrechtlichen Ermittlungen werden auch dienstrechtliche Verstöße geprüft, die disziplinarrechtlichen Ermittlungen ruhen jedoch für die Dauer des sachgleichen Strafverfahrens. Bei den Beschuldigten handelt es sich um Angestellte, Verwaltungsbeamte und Polizeivollzugsbeamte. Einige von ihnen sind ab sofort bis zur Klärung der Vorwürfe vorläufig in andere Bereiche in der jeweiligen Behörde umgesetzt worden.
Köln: Durch eine Messerattacke ist gestern Abend in Pulheim ein aus Albanien stammender Asylbewerber (26) tödlich verletzt worden. Ein sofort hinzugerufener Notarzt leitete umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, die aber erfolglos blieben. Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Fahndung nach einem noch flüchtigen Tatverdächtigen wurde eingeleitet. Gegen 20.40 Uhr bemerkten zwei Passanten einen verletzten Mann, der auf dem Buschweg lag. Die Zeugen alarmierten umgehend den Rettungsdienst und die Polizei. Nach derzeitigem Sachstand hatte es in der Nähe einer Asylunterkunft einen Streit zwischen dem 26-Jährigen und einem seiner Mitbewohner gegeben. Als die Auseinandersetzung eskalierte, soll dieser sein Opfer tödlich verletzt haben.
Ludwigsburg - Acht Streifenbesatzungen waren erforderlich, um in der Nacht zum Donnerstag, gegen 00:30 Uhr, eine tätliche Auseinandersetzung in der Heckengäuhalle in Weissach zu beenden. Auslöser der Auseinandersetzung war offensichtlich eine lautstarke Unterhaltung zweier Syrer, durch die sich Mitbewohner aus Afghanistan und dem Iran gestört fühlten. Eine zunächst verbale Auseinandersetzung endete in einer Schlägerei, an der sich etwa 20 Personen beteiligten und die vom Sicherheitsdienst nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurden den Ermittlungen zufolge neun Personen leicht verletzt. Die Polizeibeamten trennten die beiden Gruppen und nahmen auf richterliche Anordnung fünf Männer über Nacht in Gewahrsam, um die aufgeheizte Stimmung zu beruhigen und eine erneute Eskalation zu verhindern. Ein 22-Jähriger, der Kontrahenten mit einer Eisenstange geschlagen hatte, wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Bereits gegen 20:00 Uhr waren fünf Streifenbesetzungen an der Flüchtlingsunterkunft im Einsatz, als die beiden Gruppen wegen lauter Musik und Alkoholkonsums in Streit geraten waren. In diesem Fall war es den Beamten aber gelungen, die Gemüter zu beruhigen. (ots)
Schwetzingen  - Bei einer körperlichen Auseinandersetzung in der Flüchtlingsunterkunft Scheffelstraße wurde am Mittwochabend ein Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens verletzt. Der 48-jährige versuchte zwei streitende algerische Staatsbürger zu trennen, was zur Folge hatte, dass die beiden auf den 48-jährigen losgingen. Gegen 18.20 Uhr wurde beim Führungs-und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim eine Schlägerei zwischen mehreren Personen gemeldet, weshalb zunächst über 20 Beamte im Einsatz waren. Schließlich stellte sich heraus, dass sich zwei aus Algerien stammende 25- und 28-jährige Männer aufgrund unbekannter Ursache in die Haare bekamen. Beide waren alkoholisiert und mussten mit auf die Dienststelle, wo sie zur Ausnüchterung über Nacht bleiben müssen. Gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Einsatz konnte nach gut einer Stunde beendet werden. (ots)

WELLHEIM: Am Samstag gegen 10:30 Uhr hat ein 21-jährige Nigerianer eine Frau in der Pfarrkirche Wellheim mit herunter gelassener Hose sexuell bedrängt.

Als die Frau laut um Hilfe rief und ein Zeuge auf die Situation aufmerksam wurde, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete.

Nach Ermittlungsstand der Polizei soll er zudem am  31.12.2015 auch eine Mitarbeiterin eines Eichstätter Altenheims in sexuell motivierter Absicht angegangen zu haben.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ingolstadt nahmen, nachdem der Vorfall in Wellheim zunächst nicht angezeigt wurde, im Februar 2016 aufgrund von Zeitungsberichten von Amts wegen die Ermittlungen zu diesem Sexualdelikt auf.

Die Nachforschungen der Ermittler führten schnell zum Tatverdacht gegen den 21-jährigen Asylbewerber. Zudem steht der junge Mann auch noch im Verdacht, im Dezember 2015 zwei Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung Wellheim sexuell belästigt zu haben. Im letzten Fall müssen die weiteren Ermittlungen allerdings noch zeigen, ob es sich auch hier um ein strafrechtlich relevantes Delikt handelt.

Am Dienstag wurde der Verdächtige festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.

WALLERSDORF:  Drei dunkle gekleidete Männer haben eine Asylunterkunft betreten und bedrohten einen Bewohner mit einem Messer.

Im Erdgeschoss rissen sie einen Feuerlöscher aus der Verankerung und versprühten den Inhalt im Hausgang. Das Gleiche widerholten sie dann im 1. Stock des Gebäudes. Während dieser Aktion bedrohte einer der Täter einen 47-jährigen somalischen Asylbewerber verbal und durch Vorhalt eines Messers. Unmittelbar danach verließen die drei Täter die Unterkunft wieder. Verletzt wurde niemand.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Landshut ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Landshut wegen Bedrohung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung.

Bergisch Gladbach  - In der letzten Nacht kam es in einem Zimmer der Zuwandererunterkunft an der Senefelder Straße gegen 02.45 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Zwischen einem 29-Jährigen und einem 39-Jährigen hatte es Streit gegeben. Beide beleidigten sich und schlugen aufeinander ein. Ein 35-Jähriger bekam den Streit mit. Er versuchte den 39-Jährigen festzuhalten. Doch der hatte plötzlich ein Messer (Haushaltsmesser) in der Hand und riss sich los. Dabei verletzte er den 35-Jährigen. Daraufhin ließ der Zeuge von dem Randalierer ab. Der nutzte sofort die Gelegenheit und stach mit dem Messer auf den 29-Jährigen ein. Dabei verletzte er ihn schwer aber nicht lebensgefährlich. Der Randalierer ging anschließend wieder in das Zimmer und zerschmetterte dort verschiedene Flaschen und Lebensmittelgläser. Als die Beamten eintrafen, fanden sie einen Scherbenhaufen vor. Dazwischen lagen Lebensmittel und an den Wänden klebte Ketchup. Der 29-Jährige lag verletzt am Boden. Ein Rettungswagen brachte beide Verletzte in Krankenhäuser. Der 39-Jährige wurde festgenommen. Da ein Atemalkoholtest positiv verlief, wurde eine Blutprobe angeordnet. Der Täter wird heute noch dem Haftrichter vorgeführt. (ots)
Rotenburg - Am Samstagnachmittag sind zwei 13- und 14-jährige Rotenburgerinnen auf dem Parkplatz eines Discounters in der Brauerstraße von einem 34-jährigen Mann belästigt worden. Die jungen Frauen waren dort gegen 17 Uhr beim Fotografieren von dem im Irak geborenen Flüchtling angesprochen worden. Es hatte den Anschein, als wolle er mit seinem Handy Fotos von ihnen machen. Die Situation wurde zunehmend unangenehmer und die Freundinnen suchten Zuflucht im Discounter. Als sie von dort nach Hause gehen wollten, kam ihnen der unbekannte Mann entgegen und entblößte sich. Die jungen Frauen rannten zurück in den Markt und riefen einen ihrer Väter über Handy um Hilfe. Gemeinsam mit der hinzugerufenen Streifenbesatzung der Rotenburger Polizei konnte der Mann noch auf dem Parkplatz gefasst werden. Gegen ihn ermittelt die Polizei wegen einer exhibitionistischen Handlung.
Wuppertal  - In einem Haus an der Straße Schmitteborn in Wuppertal kam es gestern Abend gegen 22:15 Uhr zu einer Schlägerei unter vier männlichen Zuwanderern. Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlugen sich drei marokkanische Männer (17, 21 und 28 Jahre) mit einem Tschetschenen (30 Jahre), wobei unter anderem eine zerschlagene Glasflasche eingesetzt wurde. Der 30-Jährige erlitt bei der Auseinandersetzung schwere Verletzungen und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die drei Marokkaner, die leichte Verletzungen davontrugen, wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Streits dauern an. (ots)