ADELEBSEN - Ein zunächst verbaler Streit zwischen mehreren Asylsuchenden zweier unterschiedlicher Ethnien ist am Mittwochabend in der Notunterkunft in Adelebsen eskaliert. An der anschließenden körperlichen Auseinandersetzung sollen nach ersten Informationen bis zu 20 Personen beider Nationalitäten beteiligt gewesen sein. Drei 20, 22 und 35 Jahre alte Flüchtlinge wurden dabei leicht verletzt. Die Polizei Göttingen war mit vier Streifenwagen vor Ort. Zwei weitere Funkstreifen rückten zur Unterstützung aus Northeim und Uslar an. Als die ersten Beamten in der Burgstraße eintrafen, hatte sich die Lage bereits weitgehend beruhigt, die beiden streitenden Parteien hatte man räumlich voneinander getrennt. Erste Ermittlungen zum Geschehen gestalten sich aber aufgrund der Vielzahl der anwesenden Personen und schlechten Verständigungsmöglichkeiten kompliziert. Über Sprachmittler, Übersetzer und weitere Zeugen konnte schließlich in Erfahrung gebracht werden, dass Auslöser der gewalttätigen Auseinandersetzung offenbar Differenzen religiösen Inhaltes waren. So soll es um das laute Abspielen von Gebetsmusik durch einen der Asylsuchenden gegangen sein. Um die Situation langfristig zu entspannen, wurden drei Männer der einen Ethnie, bei denen es sich nach derzeitigen Ermittlungen mutmaßlich um die Hauptaggressoren handelte, noch in der Nacht in einer anderen Unterkunft untergebracht. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.
Warburg  - Zwischen Dienstag und Mittwoch sind von einer Schafweide drei Rhön-Merino Schafe, ein Shropshire-Schaf und ein Weidezaungerät, ohne Batterie, entwendet worden. Schafe auf einer wiese Die Weide befindet sich an der Briloner Straße, ca. 3 Kilometer außerhalb von Warburg-Scherfede an der Bundesstraße 7. Zum Gatter gelangt man über einen etwa 300 m langen Schotterweg. Da zum Abtransport ein Anhänger oder ein größerer Transporter benutzt worden sein muss, fragt die Polizei in Warburg: Wem ist zum o.g. Zeitpunkt ein verdächtiges Fahrzeug oder Personen aufgefallen? Der Schaden beträgt 500 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Warburg, Telefon 05641 - 78800. (ots)
Bad Driburg  - Am Dienstag gegen 18:45 Uhr wurde die Polizei in Höxter von Betreuern einer Asylbewerberunterkunft in Bad Driburg-Neuenheerse um Hilfe gebeten. Ein Jugendlicher hatte in dem Haus randaliert und war durch die Betreuer nicht zu bändigen. Er schloss sich schließlich in einem Raum ein. Da eine Selbstgefährdung nicht auszuschließen war, wurde die Polizei hinzugezogen. Es gelang den Polizeikräften, den Jugendlichen zu überwältigen. Da er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde er in ärztliche Behandlung übergeben. Straftaten wurden in diesem Zusammenhang nicht festgestellt.(ots) Spritze Injektion
Bad Oeynhausen - Während der Fahrt in einem Zug von Hannover Richtung Bad Oeynhausen stand 23-jähriger Zuwanderer aus Nordafrika gegen 22.30 Uhr unvermittelt von seinem Sitz auf, ging zum Führerstand des Zuges, und trat mehrfach massiv gegen die geschlossene Tür. Danach ließ er von der Tür ab und ging zu zwei Frauen und belästigte sie. Eine 16-jährige Schülerin fasste er an den Arm und versuchte sie vom Sitz zu ziehen. Mit der anderen Hand ergriff er ihre Einkaufstüten. Das Mädchen schrie den Angreifer an, der sich davon aber nicht beeindrucken ließ. Der Mutter (47) gelang es erst unter Einsatz von Pfefferspray, den Aggressor abzuwehren. Anschließend flüchteten beide in ein anderes Abteil und alarmierten die Polizei. Der Zug wurde daraufhin in Löhne gestoppt. Hier nahmen Einsatzkräfte aus Löhne den Vorfall auf und veranlassten eine Fahndung nach dem flüchtigen Täter. Fast zeitgleich - gegen 22:46 Uhr - wurde die Polizei in Bad Oeynhausen von einem Raubversuch am Bahnhof in Kenntnis gesetzt. Hier hatte der Mann eine 47-jährige Taxifahrerin aus ihrem Fahrzeug gerissen und sie dabei verletzt. Anschließend setzte sich der Mann in das Auto. Eine weitere Taxifahrerin (48) eilte zu Hilfe, doch der Angreifer würgte sie. Ein 54-jähriger Taxifahrer eilte zu hinzu. Er erhielt von dem Angreifer dabei eine Kopfnuss und einen Faustschlag gegen das Kinn. Erst mit dem Eingreifen von zwei weiteren Zeugen (40 und 52) konnte der Mann überwältigt werden. Auch die eintreffende Streifenwagenbesatzung hatte Mühe den Mann festzunehmen und zu fesseln. Er versuchte, die Beamten zu treten und zu bespucken. Anschließend sollte der Angreifer von weiteren Einsatzkräften dem Gewahrsam in Minden zugeführt werden. Auch diese Beamten attackierte er körperlich und bespuckte diese. Während des Transports und dem anschließenden Verbringen in die Zelle verletzte er zwei Beamte. Einer der beiden musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden und war nicht mehr dienstfähig. Im Gewahrsam wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Hiermit soll geklärt werden, ob der 23-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand.
Mannheim - Am Dienstagabend wurde ein Polizeibeamter durch einen 34-jährigen Ladendieb leicht verletzt. Der Mann hatte zuvor in einem Drogeriemarkt in den P-Quadraten zwei Parfums geklaut und war dabei von dem 19-jährigen Ladendetektiv beobachtet und festgehalten worden. Als der 34-Jährige von den Polizeibeamten zur weiteren Sachbearbeitung auf die Dienststelle mitgenommen werden sollte, setzte er sich massiv zur Wehr und trat nach den Polizisten. Dabei traf er einen der Beamten. Der 28-jährige Polizist wurde dabei leicht verletzt. Auch dem Ladendetektiv gegenüber ist der Täter zuvor handgreiflich geworden. Gegen den Asylbewerber aus Libyen wird nun wegen räuberischen Diebstahls und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.(ots)
Braunschweig  -  Mehrere Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung, Beleidigung und Landfriedensbruch leitete die Polizei gegen Teilnehmer einer Demonstration am Montagabend ein. Bei der Begleitung eines Aufzuges von etwa 35 Teilnehmern einer "Gida-Demonstration" griffen Teilnehmer einer Gegenveranstaltung massiv die eingesetzten Polizeibeamten an. Diese wurden mit Schlägen und Tritten attackiert, bedrängt und beleidigt. Aufgrund der vorhandenen Schutzausrüstung wurden nur zwei Beamte leicht verletzt. Einem Polizisten wurde im Gedränge ein sogenannter Einsatzmehrzweckstock gestohlen. (ots)
Babenhausen  - Der Streit um zu laute Musik hat am Montagabend in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Schaafheimer Straße zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Gegen 22.00 Uhr wurde der Polizei eine größere Schlägerei in der Turnhalle gemeldet. Mehrere Bewohner, die dort untergebracht sind, sollen sich mit Bettstangen schlagen. Beim Eintreffen der herbeigeilten Polizeistreifen hatten sich die Streithähne bereits wieder etwas beruhigt. Nach ersten Ermittlungen waren sieben Personen im Alter zwischen 21 und 29 Jahren wegen zu lauter Musik aneinander geraten. Fünf Personen schlugen im Laufe des Streits mit Bettstangen auf zwei andere ein. Diese wurden hierbei leicht verletzt. Weitere Bewohner versuchten, zu schlichten. Vier der mutmaßlichen Schläger konnten schnell ermittelt werden. Sie wurden zur Polizeistation gebracht. Gegen die Männer wurde Anzeige wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung erstattet. (ots)
Berlin: Bei einer Personenkontrolle am Alexanderplatz wurde gestern Nachmittag ein Polizist verletzt. Ein 25-jähriger Afrikaner soll nach Ansprechen durch den Beamten gegen 17 Uhr im Übergang von der S- zur U-Bahn unmittelbar auf diesen eingeschlagen haben, so dass er eine Platzwunde an der Augenbraue und eine Ohrverletzung erlitt. Erst weitere Polizisten konnten den aggressiven Mann fixieren und anschließend zu einer Gefangenensammelstelle bringen.
Lübeck  - Am späten Donnerstagabend (25.02.) wurde ein syrischer Jugendlicher auf dem Weg vom Bahnhof von einem ebenfalls Jugendlichen mehrfach am Kopf verletzt. Der Tatverdächtige konnte ermittelt werden. Der verletzte 16-jährige Syrer teilte den herbeigerufenen Polizeibeamten mit, dass er auf dem Weg zu seiner Wohnanschrift gegen 22.30 Uhr von einem deutschen Mitbewohner, offensichtlich ausländischer Abstammung, mit einem Hammer mehrfach auf den Kopf geschlagen wurde. Die Beamten stellten mehrere Kopfverletzungen fest. Lebensgefahr bestand zu dem Zeitpunkt nicht. Nach der Erstversorgung wurde der Jugendliche nach Lübeck in ein Krankenhaus gebracht. Ein 17-jähriger Tatverdächtiger konnte ermittelt werden. Er macht zur Tat widersprüchliche Angaben. Die Motivlage ist noch nicht geklärt. Da ein möglicher Drogenkonsum nicht ausgeschlossen werden konnte, ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an. (ots)
Hamburg: Gestern Nachmittag gerieten mehrere Bewohner einer Unterkunft in Nettelnburg in Streit. Sie waren von einem gemeinsamen Ausflug zurückgekehrt, bei dem es bereits Streitgespräche gegeben hatte. Kurz vor der Unterkunft eskalierte die Situation und es kam untereinander zu tätlichen Übergriffen, wobei sich die Kontrahenten unter anderem mit Ästen, Flaschen und Eisenstangen bewaffneten. Polizeibeamte trennten die Streitenden. Zwei Personen (15, 17) wurden als "Rädelsführer" in Gewahrsam genommen, vier Personen (17, 17, 18, 18) erhielten Platzverweise. Sechs Beteiligte (15 bis 17 Jahre alt) mussten von Sanitätern bzw. im Krankenhaus versorgt werden. Insgesamt waren fünf Funkstreifenwagen eingesetzt. In der vergangenen Nacht kam es in einer Erstaufnahmeunterkunft in Lohbrügge zu Streitigkeiten, bei denen sich letztlich ca. 50 Personen feindlich gegenüberstanden. Die Besatzungen von neun Funkstreifenwagen sowie das Sicherheitspersonal verhinderten, dass die Beteiligten aufeinander losgingen. Zwei von ihnen (20, 23) mussten in Gewahrsam genommen werden, da sie wiederholt versuchten, die Personen gegeneinander aufzuwiegeln. (ots)
Hamm  - Am Sonntagmorgen gegen 06:10 Uhr erreichte ein Notruf aus dem Bahnhof das Bundespolizeirevier in Hamm. [caption id="" align="alignnone" width="1024"]Hamm Bahnhof photo Photo by onnola [/caption] Ein 19-jähriger Algerier bedrängte eine 21-jährige Bulgarin aus Hamm in der Empfangshalle des Hauptbahnhofs und wollte ihre Telefonnummer wissen. Nachdem sie ihm dies verweigerte, beleidigte der 19-Jährige die junge Frau massiv auf sexueller Basis. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung wurde der angetrunkene Tatverdächtige von Einsatzkräften der Bundespolizei im Bereich des Bahnhofs angetroffen und zur Dienststelle verbracht. Während der Identitätsfeststellung beleidigte er die eingesetzten Bundespolizisten fortwährend. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den 19-jährigen Beschuldigten ein. Nach Abschluss der ersten repressiven Maßnahmen verblieb er auf freiem Fuß.