Hildesheim - Alfeld: Am Freitag, 11.03.2016, um 17:50 Uhr, kam es in der Glenetalstraße in Brunkensen zu einem Streit zwischen 4 Personen, der in einer tätliche Auseinandersetzung endete. Drei der beteiligten Personen wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in die Krankenhäuser in Gronau bzw. Alfeld verbracht. Die beteiligten Personen sind 31, 27, 28 und 26 Jahre alt, sind allesamt Flüchtlinge aus dem Iran und in Brunkensen untergebracht. (via ots)
Oberhausen  - Am Samstagnachmittag wurden drei Mädchen im Alter von 11 - 14 Jahren in einem Freizeitbad in der Heinz-Schleußer-Straße in Oberhausen von mehreren jungen Männern unsittlich angefasst. Die Kinder meldeten den Vorfall sofort dem Aufsichtspersonal des Bades. Eine Mitarbeiterin verständigte gegen 16.45 Uhr die Polizei, während weitere Bedienstete die Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festhielten. Eine Überprüfung der Tatverdächtigen ergab, dass es sich bei ihnen um acht junge Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren handelt. Sie sind als Zuwanderer erfasst und für den Bereich Krefeld, aber auch für andere Städte in Deutschland gemeldet. Aus Oberhausen stammt keiner von ihnen. Die eingesetzten Beamten nahmen die Männer vorläufig fest und führten sie dem Polizeigewahrsam zu. Beamte vom Fachkommissariat für Sexualdelikte wurden noch am Abend alarmiert und übernahmen die Ermittlungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Tatverdächtigen entlassen. Parallel zu den Ermittlungen wurde die Opferschutzbeauftragte der Polizei verständigt, um den betroffenen Kinder/Eltern beratend zur Seite zu stehen.
Bislang unbekannte Täter legten in der Nacht zu Samstag Schweinefüße, -knochen und -ohren vor dem Eingangsbereich einer Moschee auf der Steeler Straße im Gelsenkirchener Ortsteil Rotthausen ab. Moscheebesucher entdeckten die Extremitäten, als sie die Moschee gegen 6 Uhr zum Morgengebet aufsuchten. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können sich unter den Rufnummern 0209/365-8502 (Staatsschutz) oder - 8240 (K-Wache) zu melden.
Limburg - In der Nähe des Spielplatzes in Dornburg-Thalheim kam es am Donnerstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Asylbewerbern aus Afghanistan. Ein 24-Jähriger erlitt dabei lebensgefährliche Stich- und Schnittverletzungen, u.a. am Oberkörper und im Kopf- und Halsbereich. Der verletzte afghanische Staatsangehörige, der in einer Asylunterkunft in der Langgasse untergebracht war, wurde nach erster Versorgung durch den Rettungsdienst und den Notarzt zunächst ins Krankenhaus nach Limburg gebracht. Von dort erfolgte die Verlegung in eine Spezialklinik. Der ebenfalls aus Afghanistan stammende und in einer Unterkunft in Hadamar untergebrachte 26-jährige mutmaßliche Täter flüchtete zunächst zu Fuß, konnte jedoch gegen 18.00 Uhr am sog. Hadamarer Stock durch die Polizei festgenommen werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
Karlsruhe - In der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in der Kriegsstraße kam es heute Nacht gegen 1 Uhr zu Auseinandersetzungen. Eine Gruppe Nordafrikaner fühlte sich durch zu lautstarkes Kartenspielen gambischer Bewohner in ihrer Ruhe gestört. Es kam zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung in deren Verlauf unter anderem ein 27-jähriger Tunesier mit Desinfektionsmittel herumsprühte und dabei einzelnen Mitbewohner Augenreizungen zufügte. Außerdem drohte er damit die Umstehenden anzuzünden. Weitere Beteiligte setzten sich jeweils mit einem Stuhl und einem Feuerlöscher zur Wehr. Verletzt wurde dabei zum Glück aber niemand. Sieben Streifenwagen rückten aus, um die rund 30 aufgebrachten Männer schließlich zu beruhigen.
Babenhausen - Am Mittwochnachmittag kam es aus bislang "ungeklärten Gründen" in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Bewohnern, teilt die Pressestelle der Polizeidirektion mit. Kurz vor 17 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei in der Unterkunft gemeldet. Mehrere Streifen und Rettungswagen fuhren daraufhin in die Siemensstraße. Beim Eintreffen der ersten Streifen war die Schlägerei bereits beendet, es herrschte allerdings noch eine aufgebrachte Stimmung. Verletzte Personen wurden schon vor Ort versorgt. Nach ersten Ermittlungen sollen die Streitereien von einer Familie ausgegangen sein. Im Verlauf der Auseinandersetzung sollen dann immer mehr Personen mit Fäusten aufeinander eingeschlagen und auch Steine geworfen haben. Weitere Bewohner sollen die Schläger angefeuert und die Stimmung weiter aufgeheizt haben. Insgesamt wurden elf Personen zur Abklärung ihrer Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Unter den Verletzten befanden sich fünf Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Einrichtung.  
Nürnberg: - Zwei Männer sollen am Mittwoch (09.03.2016) in den frühen Morgenstunden eine Frau in der Nürnberger Altstadt sexuell missbraucht und beraubt haben. Zwischenzeitlich nahm die Polizei einen Tatverdächtigen (27) fest, nach dem zweiten wird gefahndet. Den bisherigen Ermittlungen zufolge hielten sich die Männer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch als Gäste in einer Bar am Hallplatz auf und tranken Alkohol. Das spätere Opfer arbeitet hier als Bedienung. Gegen 04:00 Uhr - die Bar war bereits geschlossen und die Angestellte mit Aufräumen beschäftigt - erschienen die beiden Gäste erneut und wurden unter einem Vorwand wieder eingelassen. Im Innern drängten sie die Bedienung in den Toilettenbereich und nahmen gegen ihren ausdrücklichen Willen sexuelle Handlungen an ihr vor. Dabei gelang es ihr, die Geldbörse mit persönlichen Dokumenten von einem der Tatverdächtigen an sich zu nehmen. Im weiteren Verlauf schlugen ihr die Männer mit Fäusten ins Gesicht. Dabei erlitt die Frau Hämatome und Kratzwunden. Als die Peiniger von ihr abließen, dirigierten sie das Opfer zurück in den Schankraum und forderten Geld. Unter Bedrohung mit einer Zange erbeuteten sie letztlich mehrere Hundert Euro. Anschließend flüchtete das Duo aus dem Lokal. Die Geschädigte verständigte unverzüglich die Polizei. Trotz einer Fahndung mit mehreren Streifen fehlte von den Männern zunächst jede Spur. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken traf erste Maßnahmen und sicherte Spuren vor Ort. Die weiteren Ermittlungen übernahmen die Fachkommissariate für Sexual- und Raubdelikte. Im Rahmen der Fahndung konnte der 27-Jährige durch Beamte der Polizeiinspektion Feucht in einer Gemeinschaftsunterkunft in Wendelstein (Lkr. Roth) festgenommen und dem Fachkommissariat überstellt werden. Hier bestritt er bei seiner Vernehmung mit Hilfe eines Dolmetschers die Vorwürfe. Sein Komplize ist weiterhin auf der Flucht. Das geraubte Bargeld war nicht auffindbar. Beschreibung des Flüchtigen: Etwa 25 bis 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, bräunliche Hautfarbe, schwarze Haare (seitlich kurz, oben kleine "Kringellocken"), dunkle Augen, Typ "Mittlerer Osten", bekleidet mit Sweatshirt und Turnschuhen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der 27-Jährige einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage überstellt.
Köln: Aufgrund der umfangreichen Medienberichterstattung hat die Polizei zwei der mit Lichtbildern gesuchten Tatverdächtigen (26, 31) ausfindig gemacht. Ein 26-Jähriger wurde gestern in Kerpen festgenommen. Ein 31-jähriger Mann stellte sich noch am Dienstagabend in Hamm und gab an, einer der Abgebildeten zu sein. Die Polizei nahm beide Männer fest und überstellte sie nach Köln. Die Ermittlungsgruppe Neujahr vernimmt die beiden Festgenommenen derzeit und ermittelt, ob es sich tatsächlich um die Gesuchten handelt. In Abhängigkeit von den Feststellungen werden weitere strafprozessuale Maßnahmen geprüft. Die Ermittlungen dauern an.
Nach der Vergewaltigung einer 14-Jährigen durch Migranten in einem Erlebnisbad nun ein weiterer Vorfall aus Norderstedt: Am gestrigen Abend haben zwei unbekannte Personen im Stadtteil Friedrichsgabe einen Jugendlichen überfallen und dabei Bargeld erbeutet. Die Polizei bittet um Hinweise aus dem nahen Umfeld. Gegen 21 Uhr griffen zwei bisher unbekannte Täter den 18-Jährigen aus Norderstedt im Bereich des Schulzentrums-Nord völlig unvermittelt an und malträtierten ihn mit Schlägen und Tritten, so dass er zu Boden stürzte. Im weiteren Verlauf gelang es den Tätern, die Geldbörse des Jugendlichen an sich zu nehmen und das darin befindliche Bargeld zu entwenden, bevor der 18-Jährige sich körperlich zur Wehr setzte und das Täter-Duo in die Flucht schlug. Bei den Tätern soll es sich um zwei etwa 1,75 Meter bis 1,80 Meter große schlanke Südländer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren mit dunklem Teint handeln. Beide waren zum Zeitpunkt des Überfalls dunkel gekleidet und trugen jeweils einen Kapuzenpullover. Sie entfernten sich im Rahmen ihrer Flucht über den Feld- und Radweg entlang der AKN-Gleise in Richtung Norderstedt-Mitte. Hinweise zu der Attacke nehmen die Ermittler der Kriminalpolizei Norderstedt unter 040-528060 entgegen.
Am Montagnachmittag wurde in Oldenburg eine junge Frau sexuell belästigt. Die Tatverdächtigen konnten unerkannt fliehen. Die Schülerin war im Stadtpark unterwegs. Ihren Angaben zufolge wurde sie auf dem Weg zwischen den beiden dortigen Teichen zwischen 14.40 Uhr und 14.50 Uhr von einer Gruppe junger Männer sexuell belästigt. Nach Angaben der 16-Jährigen wurde sie von den Unbekannten unsittlich berührt, ehe sie sich aus der Situation befreien und in Richtung Schauenburger Platz fliehen konnte. Die vier bis fünf Unbekannten folgten der Geschädigten nicht. Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall im Oldenburger Stadtpark oder aber zu der Gruppe südländisch aussehender Männer geben können, sich unter der Rufnummer 04361-10550 zu melden.
Karlsruhe  - Die Bundesanwaltschaft hat gestern den 25-jährigen deutschen Staatsangehörigen Shahid Ilgar Oclu S. im Regierungsbezirk Köln festnehmen lassen. Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, sich nacheinander von Anfang November bis Mitte Dezember 2013 als Mitglied an den ausländischen terroristischen Vereinigungen "Junud al-Sham" (übersetzt: "Die Soldaten Syriens") und "Islamischer Staat Irak und Großsyrien" (ISIG) beteiligt zu haben (§ 129b Abs. 1 i.V.m. § 129a Abs. 1 StGB). Nach bisherigen Ermittlungen reiste der Beschuldigte spätestens im Herbst 2013 nach Syrien, um sich getragen von einer radikal-islamistischen Einstellung am Bürgerkrieg zu beteiligen. Dort angekommen soll er sich zunächst den "Junud al-Sham" angeschlossen und unter anderem eine Kampfausbildung durchlaufen sowie regelmäßig Wachdienste übernommen haben. Anschließend wechselte er den bisherigen Erkenntnissen zufolge Mitte November 2013 zum ISIG und hielt sich jedenfalls bis Mitte Dezember 2013 für militärische Einsätze bereit. Am 23. Dezember 2013 kehrte der Beschuldigte in die Bundesrepublik Deutschland zurück. Der Beschuldigte wurde gestern dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt und befindet sich nun in Untersuchungshaft.