Um die eigene Situation besser einschätzen zu können, ist es hilfreich, immer mal wieder über den Tellerrand zu schauen. Ein Blick ins Ausland hilft da sehr. Vor allem, wenn dieser Blick auf eine der ältesten Demokratien der Welt fällt. Gerade in den aktuellen Zeiten offenbart sich, wie wichtig eine tief verankerte demokratische Kultur ist.

Am 4. September hat die Financial Times einen Eintrag über die europäischen Energiepreise gepostet. Ich habe den wegen geringer Englischkompetenz mal mit dem Google-Übersetzer übertragen und nach Gefühl etwas geglättet.

Schland: Unsere Politiker sind einfach nicht die Hellsten. Das stellen sie Tag für Tag unter Beweis. Sie bedienen sich einer überschaubaren Wissenschaftsblase, die sie selber sehr gut steuern können. Alles darüber hinaus wird von ihnen konsequent ausgeblendet und ignoriert. Es steht zu befürchten, dass dies Vorsatz ist.

So einen Klartext gegen die Kampagnen des "Zentralrates der Juden in Deutschland"  darf nur ein Jude selbst verfassen. Und so ist es auch: Der stellvertretende Vorsitzende der  "Juden in der AfD", Marcel Goldhammer, ist Bundestagskandidat der Partei und widerspricht vehement den Anti-AfD-Kampagnen des Zentralrates der Juden.

Gefühlt sind mehr als zwanzig Jahre vergangen. So drastisch hat sich die Welt nach dem 11. September 2001 verändert. Damals war Bush junior unter höchst zweifelhaften Umständen zum Amt des US-Präsidenten gekommen.