Braunschweig  - Eine etwa 15-köpfige Personengruppe erschien am Mittwochnachmittag vor dem Parteibüro "Die Linke" in der Wendenstraße. Nach Angaben zweier Zeugen wurden aus der Gruppe heraus Naziparolen gebrüllt und mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei hatten sich die Teilnehmer mit einer Straßenbahn in Richtung stadtauswärts entfernt. Zwei verschwanden in Richtung Hagenmarkt Das Staatsschutzkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Zeugen, sich unter Tel. 0531/476 2516 zu melden. (ots)
Darmstadt - In Streit geraten sind am Mittwochabend drei pakistanische Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Jefferson-Siedlung in der Cooperstraße. Ein 34-jähriger Mann beleidigte zwei Landsleute, worauf die Streitigkeit eskalierte. Zunächst warf er mit Geschirr nach seinen Mitbewohnern und ergriff dann ein Messer. Ein 23-jähriger Pakistani wurde bei dem Versuch zu schlichten, mit dem Messer leicht an der Hand verletzt. Gegen den 34 Jahre alten Angreifer erstatteten die eingesetzten Beamten Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein Alkoholtest bei ihm ergab anschließend 1,73 Promille. Er musste die Nacht zwecks Verhinderung weiterer Straftaten unter Alkoholeinwirkung in der Polizeizelle verbringen. (ots)
Neubrandenburg  - Am Mittwoch wurde in Neubrandenburg in ein Ehepaar, irakische Zuwanderer, von vier Männern belästigt. Die vier Angetrunkenen versperrten dem Paar den Zugang in ihr Wohnhaus und bedrängten sie. Der Sohn, der seinen Eltern zur Hilfe eilte, gab an, dass einer der Tatverdächtigen ein Messer in der Hand hielt und seine Eltern damit bedrohte. Einer der Täter stieß mit dem Knie in den Bauch der Mutter, weshalb sie in die Notfallambulanz Neubrandenburg verbracht und erst nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde.  Die vier Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen, auch zum Hintergrund der Tat, werden durch die Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Neubrandenburg durchgeführt.
Nürnberg  - Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeikräfte am Montagabend  im Stadtgebiet einen Heranwachsenden (19) festnehmen, der in dringendem Verdacht steht, zusammen mit einem bereits inhaftierten Mittäter (27) am vergangenen Mittwoch eine Frau in der Nürnberger Altstadt sexuell missbraucht und beraubt zu haben. Die beiden Tatverdächtigen hatten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch  als Gäste in einer Bar am Hallplatz zunächst alkoholische Getränke konsumiert. Als die Bar gegen 04.00 Uhr morgens bereits geschlossen hatte, kehrten die beiden Männer unter einem Vorwand zurück, drängten die Bedienung in den Toilettenbereich und nahmen gegen ihren ausdrücklichen Willen sexuelle Handlungen an ihr vor. Im weiteren Verlauf schlugen ihr die Männer mit Fäusten ins Gesicht, so dass sie Hämatome und Kratzwunden erlitt. Anschließend bedrohten sie die Frau mit einer Zange und raubten mehrere Hundert Euro Bargeld. Im Rahmen der Fahndung konnte zunächst der 27-Jährige durch Beamte der Polizeiinspektion Feucht noch am 09.03.2016 in einer Gemeinschaftsunterkunft in Wendelstein (Lkr. Roth) festgenommen und später dem Haftrichter vorgeführt werden, der Untersuchungshaft anordnete. Die Spurenauswertung am Tatort führte die Ermittler zur Identität des Mittäters (19). Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen erkannte eine Zivilstreife den zweiten Tatverdächtigen am Montagabend (14.03.2016) im Bereich der Höfener Straße. Gegen ihn bestand aufgrund der Spurenauswertung bereits ein Haftbefehl wegen Vergewaltigung und schwerer räuberischer Erpressung. Er wurde anschließend dem Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei überstellt. Dort machte er zum Tatvorwurf keine Angaben. Der 19-Jährige, der in einer Gemeinschaftsunterkunft in Nürnberg wohnt, wird ebenfalls dem Ermittlungsrichter überstellt.
 Freiburg im Breisgau - Am Freitag teilte ein Zeuge telefonisch der Bundespolizei mit, dass er soeben einen Taschendiebstahl am Bahnsteig 2 des Freiburger Hauptbahnhofs beobachtet habe.
[caption id="" align="alignnone" width="1024"]freiburg bahnhof photo Photo by nlnnet [/caption]
 Zwei junge Frauen zogen einer 51-jährigen Frau beim Aussteigen aus dem Zug die Brieftasche aus dem Rucksack. Trotz sofortigem Einsatz konnten die Beamten die beiden Tatverdächtigen nicht mehr antreffen.
Da der Zeuge beobachtet hatte, dass die beiden Täterinnen die Brieftasche in einem Mülleimer entsorgt hatte, konnte diese aufgefunden und die Geschädigte festgestellt werden. Diese hatte bereits den Bahnhof verlassen uns nichts von dem Diebstahl bemerkt. Da der Zeuge mittels Mobiltelefon ein Foto von den beiden Frauen anfertigte und zur Verfügung stellte, ergibt sich ein Tatverdacht gegen eine südländische Tätergruppe mit überwiegend weiblichen Täterinnen, die im grenznahen Elsaß wohnt und zu Diebstählen nach Deutschland einreist. Diese tragen auffällige Poncho´s, mit denen Sie die eigentliche Tathandlung abdecken können. Die Täter gehen bei ihren Diebstählen arbeitsteilig vor. Während ein Täter beim Ein- oder aussteigen ein Gedränge verursacht, zieht der zweite Täter die Brieftasche und verlässt sofort den Tatort oder gibt das entwendete Gut sofort an einen weiteren Komplizen weiter, damit man bei einer etwaigen Festnahme kein Diebesgut beim eigentlichen Täter mehr auffindet. Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang nochmals ausdrücklich vor dem zu sorglosen Umgang mit Wertgegenständen, Bargeld und Kreditkarten. (ots)
Staufenberg: Nicht zu bändigen war laut Polizeibericht ein 37 - jähriger Bewohner eine Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße in Staufenberg. Am Sonntag gegen 01.00 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, weil ein Bewohner offenbar durchdrehte. Als der mutmaßliche Täter überprüft werden sollte, leistete er erheblichen Widerstand. Er trat einen Beamten gegen den Kopf sowie das Bein und biss ihm in den Arm. Nachdem der offenbar unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehende Mann festgenommen werden konnte, sammelte sich plötzlich eine größere Gruppe aufgebrachter Asylbewerber vor den Polizisten, so dass weitere Streifen herbeigerufen werden mussten. Danach beruhigte sich die Lage wieder. Gegen den Täter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand eingeleitet.
Mainz - Erst jetzt wurde bekannt, dass noch mitten im Wahlkampf am Samstag Nachmittag zwei Wahlkampfhelfer der Partei "Alternative für Deutschland" von bis zu acht Vermummten angegriffen worden sind. Die 15 und 30 Jahre alten Helfer aus Münster und Raunheim waren gerade dabei in der der Innenstadt Flyer ihrer Partei zu verteilen, als sie von hinten attackiert und zu Boden geworfen wurden. Die mit Schals und Sturmhauben eingehüllten Personen traten zudem am Boden auf die beiden Geschädigten ein. Beide Wahlkampfhelfer wurden leicht verletzt. Zeugen des Vorfalles informierten die Polizei über den Verbleib der Gruppe. Drei linksorientierte Täter im Alter von 18, 21 und 22 Jahren aus Mainz und Biebesheim wurden kurzzeitig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Herborn - Nach einer Auseinandersetzung in einer Asylnotunterkunft, an der sich bis zu 30 Personen beteiligten, nahm die die Polizei zwei iranische Männer im Alter von 23 und 33 Jahren vorläufig fest. Drei aus Afghanistan stammende Bewohner im Alter von 16, 21 und 26 Jahren erlitten unterschiedliche Verletzungen. Die beiden älteren wurden eher leicht verletzt. Einer musste mit einer Gesichtsverletzung ins Krankenhaus. Der 16-Jährige befindet sich mit Stich- oder Schnittverletzungen im Krankenhaus. Ursache der Auseinandersetzung sei die Annäherung des Mannes der einen an eine Frau aus der anderen Bevölkerungsgruppe gewesen. Zum Umfang der andauernden Ermittlungen gehört die Klärung des genauen, derzeit noch nicht feststehenden Tathergangs. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 22.45 Uhr. Es dauerte letztlich bis 01.45 Uhr und erforderte dauerhafte Polizeipräsenz bis die aufgeheizte Stimmung sich beruhigt hatte.
Hannover:  Gestern Abend kam es während einer kurdischen Hochzeit offenbar zu Familienstreitigkeiten. Während der Feier schoss ein bislang unbekannter Mann gezielt auf ein 21-Jährige Frau. Im Anschluss kam es zu Auseinandersetzungen unter mehreren Personen, hierbei wurden weitere Gäste verletzt - die genaue Anzahl und die Art der Verletzungen sind gegenwärtig nicht bekannt. Ein Rettungswagen brachte die junge Frau in eine Klinik, wo sie im Laufe der Nacht ihren schweren Verletzungen erlag. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen eines Tötungsdeliktes eingeleitet. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar - die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht verübten Unbekannte einen Farbanschlag auf das Wohnhaus des Landesvorstandsmitglieds der AFD in Rostock, Holger Arppe. Sie bewarfen das Haus mit Farbgläsern, schlugen die Scheibe der Hauseingangstür ein und beschädigten den dahinter liegenden Bereich mit Farbe. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Köln - Die Polizei  hat gestern Abend in der Innenstadt einen noch nicht abschließend identifizierten Mann vorläufig festgenommen. Der vermutlich aus Pakistan stammende Tatverdächtige hatte kurz zuvor eine in der Freizeit befindliche Polizeibeamtin (32) belästigt und später an die Brust gefasst - Fixierung und Festnahme! Ihren Feierabend verbrachte die 32-Jährige zusammen mit ihrer Freundin (33, ebenfalls Polizistin) in einem Restaurant am Ebertplatz. Während die beiden jungen Frauen gegen 21 Uhr in dem Lokal saßen, bemerkten sie auf der Straße einen etwa 30 Jahre alten Mann. Der hatte sich nämlich auf der zur Straße liegenden Seite der Restaurantglasfront aufgebaut, machte gegenüber den jungen Frauen obszöne Gesten und griff sich in den Schritt. Als die beiden Freundinnen wenig später das Lokal verlassen wollten, bemerkte die 32-Jährige den übergriffigen Mann erneut. Der hielt sich jetzt vor der Eingangstür des Lokals auf und bedrängte dort zwei weitere Damen. Das hatte sofort ein Ende, als die beiden Polizistinnen die Straße betreten hatten. Denn nun wurden sie von dem immer noch obszön Gestikulierenden verfolgt. Trotz mehrfacher klarer Ansprache ließ der Mann jedoch nicht von den beiden Freundinnen ab. Im Gegenteil: Er näherte sich von hinten an die 32-Jährige an und griff ihr durch die geöffnete Jacke direkt und gezielt an die Brust. Die trainierte Polizeibeamtin drehte sich sofort herum, packte den Täter, überwältigte ihn und fixierte ihn auf dem Boden. Über den Polizeinotruf meldeten die beiden Beamtinnen den Vorfall und übergaben wenig später den leicht verletzten Täter an die herbeigerufenen Uniformierten. Der Festgenommene muss sich jetzt in einem Verfahren wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Basis verantworten. Es ist beabsichtigt, den noch nicht abschließend Identifizierten noch heute dem Haftrichter vorzuführen. (ots)