Soldaten: Verweigert den Syrien-Befehl!

Ein Aufruf von Ulrich Gellermann - Rationalgalerie

Photo by dirkvorderstrasse
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An die Soldaten des Syrien-Kommandos

»Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.«

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(Gelöbnis der Bundeswehr)

Soldaten: Verweigert den Syrien-Befehl! Wer seinem Land treu dient, sagt NEIN

Ihr habt geschworen, der Bundesrepublik treu zu dienen. Jetzt will man Euch in einen Krieg senden, der diesem Schwur widerspricht.

Das gilt für die kämpfenden Einheiten ebenso wie für die nachgeordneten Dienste. Dieses Kommando widerspricht jeder Vernunft, jeder militärischen Einsicht und allen Gesetzen, die Euren Dienst betreffen.

Euer Einsatz wird von der Regierung mit der »Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen« begründet. Ihr wisst, dass Euer Kommando in Afghanistan die gleiche Begründung hatte.

Und Ihr wisst auch, dass nach 14 Jahren dieses Auslandseinsatzes der Terror nicht geringer sondern nur mehr geworden ist.

Auch der von den USA geführte Krieg im Irak wurde mit der Terror-Bekämpfung begründet und hatte doch nur mehr Terror und Terroristen zur Folge.

Euer Schwur mahnt Euch zur Verteidigung unseres Landes. So wie auch das Grundgesetz im Artikel 87 a Euch nur zur Verteidigung verpflichtet.

Was auch immer erzählt wird: Es gibt kein UNO–Mandat für den Einsatz in Syrien.

Hat die syrische Regierung der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt? Sind syrische Truppen auf dem Weg zu unseren Grenzen? Nein. Und doch sollt Ihr Euch in diesem Land an einem Krieg beteiligen.

Klar und deutlich sagt der Artikel 26 des Grundgesetzes unserer Republik:

»Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.«

Wer dem Syrienkommando Folge leistet greift einen souveränen Staat an. Der nimmt an einem Angriffskrieg teil. Das ist strafbar.

Außerdem sollt Ihr Euch an »vorsätzlichen Angriffen auf die Zivilbevölkerung« Syriens beteiligen.

Denn wie jeder weiß sind Luftangriffe gegen Terroristen nie ausschließlich auf militärische Ziele zu begrenzen.

Immer sind zivile Opfer zu beklagen. Der Internationale Strafgerichtshof bezeichnet solche Einsätze als Kriegsverbrechen und stellt sie unter Strafe.

Ausdrücklich sagt das Soldatengesetz in seinem § 11, dass ein Befehl nicht befolgt werden darf, wenn dadurch eine Straftat begangen würde. Soldaten! Macht Euch nicht strafbar.

Verteidigt die Grundrechte unseres Landes. Verweigert Euch diesem unsinnigen, verbrecherischen Einsatz in Syrien. Dient unserem Land und sagt NEIN.

Uli Gellermann,

Gefreiter der Reserve Raketenartilleriebataillon 12


 

An alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, an alle Verwandten der Soldaten, an ihre Freude und Bekannten: Gebt der Truppe diesen Aufruf, helft Verbrechen zu verhindern, setzt unser gutes Recht durch.

An alle Medien auch und gerade im Internet, an alle Blogs und Sites:

Verbreitet dieses Aufruf!

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1 Kommentar

  1. Spread this words – es wird immer deutlicher weshalb wir keine Wehrpflicht mehr haben und die Bundeswehr zu einer Einsatzarmee umgewandelt wurde. Wir haben ein Berufsherr, dass Aufgaben übernimmt und dafür vielleicht auch im einen und anderen Fall bezahlt wird. Die Einsätze kosten Geld.

    Das hat schon lange nichts mehr mit Landesverteidigung zu tun. Deutschland tritt als Aggressor auf und selbst der Beistandsfall ist kein hinreichender Grund für den Einsatz der Bundeswehr. Und wir sollten daran denken, wenn es schief geht und wir dereinst wieder zur Rechenschaft gezogen werden, dann wird es heißen, ihr habt Recht gebrochen, ihr seid schuld.

    Alle Krieg entscheiden sich im Vorfeld, haben eine Vorgeschichte, eine Eskaltionsgeschichte – die Kugeln, die den Brand der beiden Weltkriege auslösten, sind nicht, wie ein Orkan über das Land hergefallen, sie wurden bewusst in den Lauf gesteckt und dafür gab es Gründe – Zu einem Konflikt braucht es immer zwei Seiten.

    Am Ende wird es eine europäische Armee geben – die Stimmen werden lauter die das fordern, allen vorweg von Seiten der FDP – Christian Lindner macht sich zum Fürsprecher solch einer Armee.

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