Stralsund: Mehrfach Vorbestrafter soll geistig behinderte Kinder sexuell missbraucht haben

    Landkreis Vorpommern-Greifswald: Betreuer einer Einrichtung für geistig behinderte Kinder und Jugendliche meldeten der Polizei den Verdacht, dass eines der betreuten Kinder sexuell missbraucht worden sein könnte. Das Verhalten des Kindes sei auffällig.

    Durch umsichtiges und kindgerechtes Befragen, den Einsatz der Rechtsmedizin und intensive Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes und den Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Anklam wurde dieser Verdacht erhärtet.

    Nach bisherigen Erkenntnissen missbrauchte ein 33-jähriger Tatverdächtiger aus dem Dorf, in welchem sich auch die Wohngruppe befindet, zwei dort betreute Kinder bzw. Jugendliche in seiner Wohnung. Bei den Geschädigten handelt es sich um zwei 12 und 13 Jahre alte Jungen. Den Ermittlungen zufolge wurde auch der Beischlaf vollzogen. Ob noch weitere Kinder betroffen sind, bleibt Gegenstand der Ermittlungen.

    Der 33-jährige Beschuldigte ist mehrfach polizeibekannt. Er ist bisher elf Mal wegen Vermögens- und Gewaltdelikten zu Geld- und Freiheitsstrafen, jedoch nicht wegen Sexualdelikten, verurteilt worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stralsund hat das zuständige Amtsgericht Greifswald den Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte wurde in eine JVA verbracht.

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    9 KOMMENTARE

    1. @nordrind

      Warum so erstaunt, wo doch alles immer nach exakt dem gleichen Prinzip funktioniert? Haben die hiesigen Betreuer_Innen etwa ein Auge darauf, wo sich ihre Schutzbefohlenen aufhalten? Die sind einfach zu sehr mit der weiblichen Kleiderordnung beschäftigt (unnützer Kram), während sich westlich gekleidete Männergruppen anderweitig beschäftigen.

      Auch hier werden Millionen „Schutzbedürftige“ importiert, die Helfer_Innen (ü 80% weiblich) kassieren fleißig ab für ihre erbrachten Integrationsdienstleistungen und später wundert sich die Kuh vorm Scheunentor, warum so viele unbetreute Schutzbefohlene besonders kluge Emmaleserinnen in die Realität entführen.