13 Millionen Euro gegen den Klimawandel – KfW unterstützt die Pflanzung einer Milliarde Bäume in Pakistan

Der Klimawahn nimmt kein Ende. Braucht ein Land mit Atomwaffen wirklich solche Finanzhilfen?

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Gestern hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dem pakistanischen Finanzministerium 13,5 Mio. EUR zugesagt zur Unterstützung eines Programmes für die Aufforstung von einer Milliarde Bäumen in der Region Khyber-Pakhtunkhwa in Pakistan. Das ist die zweite Phase des bestehenden Programms „Billion Tree Afforestation Project (BTAP)“) der pakistanischen Regierung, die durch die KfW gefördert wird. Im Zuge des Gesamtprogrammes werden sich die Lebensbedingungen von 8 Mio. Menschen der ärmsten Bevölkerungsschichten durch zusätzliche Einkommen aus dem Betrieb von Baumschulen, ressourcenschonender Waldbewirtschaftung sowie dem Verkauf von Nüssen, Obst und Heilpflanzen aus dem Wald verbessern und der Grundwasserspiegel stabilisiert. Weiter wird die Bevölkerung betreffend die Waldbewirtschaftung mehr Mitspracherechte erhalten. Gleichzeitig ist damit eine künftig effizientere Forstverwaltung verbunden.

„Durch die Beteiligung am Aufforsten von einer Milliarde Bäumen in Pakistan unterstützt die KfW in einem der vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder der Welt die Sicherung der ökologischen Lebensgrundlagen. Dies ist ein großer Beitrag dazu, der grassierenden Abholzung entgegenzuwirken und damit ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung des Klimawandels“, sagte Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Zwischen 1990 und 2010 gingen durch starkes Abholzen in Pakistan rund 33% der Waldfläche verloren, das entspricht einer Emission von 2,13 Mio. Tonnen CO2 und beeinträchtigt den Wasserhaushalt und die Lebensbedingungen der waldnahen Gemeinden, die viele Naturprodukte wie Brennholz und Früchte nutzen.