Wie gefährlich ist Trump-Schwiegersohn Jared Kushner?

Die Demokraten heulen auf. Donald Trump hat seinen Schwiegersohn, den Geschäftsmann Jared Kushner zu seinem Chefberater im Weißen Haus ernannt. Damit verstößt er möglicherweise gegen Gesetze halten ihm die Gegner vor, zudem könne Kushner einen Interessenkonflikt nicht ausschließen, wenn er sich nur teilweise aus seinen bisherigen Geschäftsfeldern zurückziehen würde.

Jared Kushner und Ivanka Trump – Foto by: samaro / 123RF Lizenzfreie Bilder

Die Entscheidung ist nachvollziehbar wie auch der berechtigte Protest daran, einerseits aber genauso ehrlich wie anrüchig. Niemand würde in der Position eines Trump Personen in seine Nähe berufen, denen er nicht absolut vertrauen kann. Kushner hat erfolgreich den Wahlkampf von Trump gemanaged und sich dadurch bewährt. Dass er bei einem Wahlsieg von Trump weiterhin eine wichtige Rolle spielen würde, war von Beginn an klar.


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Trump hat sich als Realpolitiker verkauft, seine wirtschaftlichen Kompetenzen in den Mittelpunkt gerückt und gezeigt, dass er keine Angst vor Kompromissen hat oder auch davor, sich im Zweifel die Finger schmutzig zu machen. Niemand kommt im harten Business nach oben ohne die richtigen Partnerschaften, und erst recht bleibt niemand erfolgreich, wenn er nicht weiß, wann wirtschaftliche Vernunft einer anderen Logik weichen muss.

Böse Gerüchte besagen gar, die Heirat zwischen Kushner und Ivanka Trump sei eine arrangierte Ehe zwischen zwei Dynastien, wie zur Zeit der Königshäuser im alten Europa. Kushner stammt aus einer reichen Familie. Sein Vater ist wie Donald Trump ein milliardenschwerer Immobilienunternehmer. So weit die harten Fakten.

Charles Kushner hat mit 1,8 Milliarden Dollar den bisher höchsten Preis für eine Einzelimmobilie in den USA bezahlt. Es handelt sich um das Gebäude Nr. 666 in der New Yorker Fifth Avenue. Hier ging es ganz offenbar nicht nur um Luxus und Prestige, um seinen Reichtum zu demonstrieren, die Zahl 666 hat eine allseits bekannte okkulte Bedeutung, ganz besonders für die jüdisch-orthodoxen Chabad-Lubawitscher, zu denen die Kushners gehören. Hier nochmals zwei Artikel zur Lektüre empfohlen:

„Trumps Tochter Ivanka betete vor dem Urnengang mit ihrem jüdischen Ehemann Jared Kushner (durch den sie zu Chabad „fand“) am Grab von Rabbi Schneerson.“ (aus die letzten Tage vor dem Bürgerkrieg Teil 3)

Der legendäre Rabbi Schneerson galt als Messias. Bei seiner Beerdigung im Jahr  1994  waren seine Anhänger davon überzeugt, dass er sogleich von den Toten auferstehen und den dritten Tempel Salomons auf dem Tempelberg in Jerusalem errichten würde.

Trotz allen Aberglaubens blieb der Mann, der als heimlicher Herrscher Israels galt, einfach tot. Kein israelischer Ministerpräsident durfte zu seinen Lebzeiten zum Staatsbesuch in die USA einreisen ohne zuvor den Rebbe zu besuchen, so auch Netanjahu, der heute noch immer auf dem Pulverfass im Nahen Osten das Sagen hat.

Wenn Jared Kushner nicht nur den Geschäftssinn seines Vaters geerbt, sondern auch diesen fatalen Hang zum Irrationalen hat, dann ist die von den Demokraten befürchtete Vetternwirtschaft die geringste Gefahr. Fast alle Amtsvorgänger von Trump waren korrupt und bestechlich. Aber besonders der religiöse Fanatismus von George W. Bush hat der Welt alles andere als göttlichen Frieden gebracht. Was Armageddon-gläubige Anhänger einer weltweiten und sehr einflussreichen Sekte anrichten können, dürfte ungleich katastrophalere Ausmaße annehmen, falls dem so ist.



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