WfB Mainz: Freispruch vom Vorwurf der Misshandlung Schutzbefohlener

Amtsgericht Mainz:

Im Prozess um Misshandlung Schutzbefohlener durch zwei Gruppenleiter der Werkstätten für Behinderte in Mainz, endete heute der vierte Verhandlungstag gegen einen der Angeklagten mit einem Freispruch. Das im Oktober 2011 ergangene Urteil mit einer verhängten Haftstrafe von 6 Monaten zur Bewährung  wurde aufgehoben.

Nach nunmehr vier Jahren konnten die Zeugen die zur Last gelegten Anklagepunkte nicht eindeutig belegen. Eine Gutachterin stufte die behinderten Beschäftigten der Einrichtung zum Teil als nicht eindeutig aussagefähig ein, so dass sich die Parteien am Ende schnell auf einen zu erfolgenden Freispruch einigen konnten.

Im ersten Prozess war ein  Kollege des heute in Berufung gegangenen Landschaftsgärtners ebenfalls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er vor Gericht seine Schuld teilweise eingeräumt und auf eine Berufung verzichtet hatte.

siehe auch: Tatort Behindertenwerkstatt


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