Wasserwerferprozess: Schwarzer Donnerstag wird zum schwarzen Mittwoch

Die Polizeigewalt vom Schwarzen Donnerstag im Stuttgarter Schlossgarten wird wohl niemals aufgeklärt. Der Prozess ist eingestellt. Mit 3000 € sind die beiden angeklagten Polizisten mehr als glimpflich davon gekommen.

Am Dienstag hatten die Parkschützer noch spontan Unterschriften gesammelt gegen die vorzeitige Beendung des Prozesses:


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Auch Justizminister Stickelberger muss erkennen, dass es nicht sein kann, dass das Landgericht den Wasserwerfer-Prozess überstürzt einstellen will, obwohl die Beweisaufnahme noch lange nicht abgeschlossen ist…

so der Pressesprecher auf Beobachternews dazu – zum Artikel

Die Jugendoffensive hatte bereits zuvor ihren Rückzug angekündigt. Hier noch einmal dazu ebenfalls auf Beobachternews: Im Schlossgarten gegen Polizeigewalt

Auch in der Stuttgarter Zeitung hält man die Entscheidung des Gerichts für fragwürdig:

Das Gericht lässt Zweifel zurück

Für die Bewegung ist somit der schwarze Donnerstag vom schwarzen Mittwoch abgelöst worden.

Ob Parkschützer, die Polizisten schwer verletzen und ihnen  das Augenlicht rauben, auch so glimpflich davon gekommen wären? Die Frage lässt sich nicht beantworten, denn diesen Fall gibt es nicht – anderherum schon!


Bildquellen:

wasserwerfer photo

 

Photo by Cymaphore



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