Voodoo nach #AfD Wahl: #PetryHeil, #LePetry und „Unter 5 Prozent Flüche“

Was ist passiert? Frauke Petry hat Bernd Lucke mit einem Votum von über 60 Prozent geschlagen.

Am Freitag hatte der Stern noch Schützenhilfe für den Transatlantiker Lucke geleistet – nach einer Umfrage läge er angeblich vorne. Es hat nichts genutzt, trotz aller Versuche nach Bernd Lucke nun auch die AfD Basis in den Club des Einparteiensystems aufzusaugen.


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Jetzt also muss die Partei zwangsläufig nach dieser deutlichen Positionierung eindeutig unter 5 Prozent in die totale Bedeutungslosigkeit rutschen, so ist man sich anscheinend einig.

Aber waurm überhaupt so viel Öffentlichkeit, so viel Hysterie und Spott und Hohn, wenn man davon überzeugt, dass sich die Partei mit einem Rechtsruck endgültig selbst zerlegt?

Auf Twitter „wunderten“ sich viele darüber, dass die deutschen Trending Hashtags keinen Bezug zu Griechenland und dem Grexit hatten. Ja warum eigentlich? Weil der Grexit und das Greferendum vor allem die Griechen interessiert und weil überall als Antwort auf das Eurodesaster längst überwunden geglaubte Ressentiments wiederbelebt werden. Syriza in Griechenland paktiert ganz offen mit einem Rechtsausleger, der weitaus rechter steht als die AfD. Für hiesige Linke kein Problem, solange die Agenda als links gelabelt ist.

Spott und Hohn über die AfD kennen keine Grenzen, Petry Heil und LePetry Witze machen deutlich, wie blank die Nerven liegen, denn mit einem Kurs, der dem des französischem Front National gleicht, könnte Petry trotz aller „Unter 5 Prozent Flüche“ erfolgreicher sein.

Die AfD fuhr dort zuletzt schlechte Ergebnisse ein, wo das Lucke/Henkel Lager dominierte, während im Osten der Republik die Nationalkonservativen deutlich besser abschnitten.

Es war der Richtungsstreit der die Umfragewerte hat absacken lassen. Wenn er bereinigt ist, dann erst schlägt die Stunde der Wahrheit. Diese Wahrheit mag ziemlich bitter schmecken, aber sie bleibt für die meisten wohl auch dann unverdaulich, wenn man sie einfach herunter schluckt.

Hat man vielleicht Angst vor einem Feuer, das man selbst entzündet hat?

 



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1 Kommentar

  1. Na endlich. Jetzt hat die Partei eine wählbare Richtung. Jetzt werde ich sie wählen. Als großbürgerliche Professorenpartei hätte sie nie Bestand gehabt, sondern sich die Stimmen mit der FDP geteilt. Als wirkliche Rechtsalternative zur CDU ist die AFD nun wählbar. Das war ein richtiger und guter Schritt nach vorne.

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