Von der Kirche verstoßen: So trieb der Orden seine ehemalige Schwester den Selbstmord

Heute ist der Todestag von Jeanne Deckers. Als singende Nonne war sie in den Sechziger Jahren unter dem Namen Sœur Sourire weltberühmt.

Die Millioneneinnahmen vermachte die Schwester dem Dominikanerorden, wie es sich für eine anständige Braut Christi gehört. Ursprünglich sollte das von ihr komponierte Lied „Dominique“ ein Geschenk an die Oberin des Ordens sein. Doch als Musikproduzenten das Potential des einfachen Liedes, gesungen von einer Nonne, erkannten, erlaubte der Orden gnädig die weltweite Vermarktung. Doch die Fernsehkarriere und der Rummel um ihre Person störte die Kirchenoberen dann doch und so stellte man sie vor die Wahl, die Karriere zu beenden und wieder am ganz alltäglichen Klosterleben teilzunehmen oder aber den Orden zu verlassen.

Die belgische Nonne entschied sich für ein weltliches Leben. Die Rechte an dem Welthit und auch der Künstlername Sœur Sourire blieben aber bei dem Orden. Unter dem neuen Namen Luc Dominique schaffte sie es nicht, an den alten Erfolg anzuknüpfen. Die Klatschpresse berichtete immer wieder gerne über die abtrünnige Nonne, mal wegen ihrer lesbischen Lebensweise oder Tablettensucht und Depressionen. Auch das Finanzamt machte Jagd auf sie, denn es wollte von ihr die Steuern von den Einnahmen eintreiben, die jedoch an den Orden flossen. Die Kirche ließ ihr ehemaliges Schäfchen im Stich und wollte von der Persona non grata nichts mehr wissen. Einen schriftlichen Beleg für die Abtretung gab es nicht und so nahm das Drama seinen Lauf.

Hoffnungslos und völlig überschuldet nahmen sich die beiden Frauen am 30. März 1985 das Leben. Die Kirche hatte wohl ein wirklich schlechtes Gewissen, denn die beiden Selbstmörderinnen bekamen ein christliches Begräbnis auf dem katholischen Friedhof von Wavre. Nach ihrem Tod gab man der verstoßenen Schwester sogar den Namen Sœur Sourire zurück.

By Patrick.trimbur (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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Wolfgang van de Rydt
Über Wolfgang van de Rydt 223 Artikel
Freier Journalist - Autor - Musiker

2 Kommentare

  1. Den Hergang dieser Tragödie sollte sich jeder verinnerlichen und dazu die Worte Jesu heranziehen.

    • So sind sie, die christlichen Heuchler. Aussen hui innen pfui. Der Klerus ist nie aus dem Mittelalter herausgekommen. Austritt und Geld sparen. Sie haben sich jahrhundertelang reich gestohlen an den kleinen Leuten. Luther hatte schon recht als er das Nürnberger Ablassunwesen zum Anlass nahm, diesen Lumpen Adieu zu sagen. Man erinnert sich an die Heuchelei von Marx und Bett fort Stroh ?
      Die cdU ist ein weiteres perfektes Beispiel für jahrzehntelanges Heuchlertum.

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