USA: Mehr Weiße als Schwarze sterben durch Polizeikugeln – aber Morde an Minderheiten erregen mehr Empörung

Studie widerlegt die Annahme, die Polizeigewalt in den USA sei rassistisch zu begründen

Photo by diana_robinson
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„BlackLivesMatter – don’t shoot – no justice – no peace“ – das sind die Slogans der schwarzen Bürgerinitiativen und ihrer Unterstützer in den USA.

Die weiße Journalistin Valerie Richardson bringt in der Washington Times einige Fakten auf den Tisch, die derzeit nicht so gefragt sind, es gibt tatsächlich mehr weiße als schwarze Opfer durch Polizeigewalt.


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Es dürfte auch bekannt sein, dass die Polizeigewalt eine ihrer Ursachen in der mangelhaften Ausbildung und der föderalen Struktur der Polizei hat. Im Schnitt können die „Beamten“ nach nur 9 Wochen Training bereits ihren Dienst verrichten, je nachdem in welcher Gegend sie leben und wie dort die Polizei organisiert ist.

Die Szenerie aus den Slapstic Filmen der Police Academy Reihe ist im Grunde gar nicht so unrealistisch – tatsächlich sind die Zugangsvoraussetzungen gegenüber den Standards in europäischen Ländern ein Witz.

Deshalb ist es grundsätzlich ratsam, auch als Tourist in den USA, sich bei einer Polizeikontrolle entsprechend zu verhalten.

Richardson schreibt:

An analysis released shows that more white people died at the hands of law enforcement than those of any other race in the last two years, even as the Justice Department, social-justice groups and media coverage focus on black victims of police force.

In den letzten zwei Jahren sind mehr weiße Menschen in den USA durch oder bei der Strafverfolgung ums Leben gekommen, als Menschen anderer Hautfarben.

Aber die Öffentlichkeit, die sozialen Bewegungen und die Medien würden den Focus ausschließlich auf die schwarzen Opfer richten.

Gilbert Collar, ein 18-jähriger weißer Student an der Universität von South Alabama, wurde von einem schwarzen Polizisten erschossen. Er war unbewaffnet  wie Michael Brown und dazu noch nackt und unter Drogeneinfluss. Niemand habe hier der Polizei Rassismus vorgeworfen.

Von von Mai 2013 bis April 2015 lag der Anteil der Weißen, die getötet wurden, bei 49 Prozent, während 30 Prozent schwarze Hautfarbe hatten und 19 Prozent zu den Hispanics oder Latinos gerechnet wurden.  Zwei Prozent waren asiatischer oder anderer Abstammung.

Die Daten für seine Studie hat Peter Moskos, Assistenzprofessor am John Jay College of Criminal Justice, von der Webseite „Killed by Police“, die alle bekannt gewordenen Fälle von Polizeigewalt sammelt.

Die investigativen Journalisten von ProPublica berichteten auf der Grundlage von FBI Daten zum Zeitraum 1982 bis 2012 von einem ähnlichen Ergebnis – sie geben die Anzahl der getöteten Weißen mit 42 Prozent an.

Die Ergebnisse wurden auch von der kritischen Webseite PolitiFact teilweise bestätigt, aber auch kritisch durchleuchtet, der konservative Michael Medved von ProPublica arbeite mit Halbwahrheiten, heisst es konkret.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren seien tatsächlich 2151 Weiße durch Polizeikugeln ums Leben gekommen und „nur“ 1130 Schwarze, aber bei einem Bevölkerungsanteil von bis zu 63 Prozent Weißen sei dieser Unterschied leicht erklärbar.

Richardson hält dagegen, dass die Kritiker selbst unterschlagen, wie hoch der Anteil von Schwarzen bei den an Gewaltverbrechen beteiligten Personen liegt. Sie hält die neueste Studie von Moskos für aussagekräftiger, da dort diese Faktoren berücksichtigt wurden, auch wenn diese nur die Daten der letzten zwei Jahre verwendet.

Moskos kommt schlussendlich zu dem Ergebnis, dass sich die Chancen, von der Polizei erschossen zu werden, rein statistisch gesehen, für Menschen mit schwarzer und weißer Hautfarbe unterscheiden:

Ein Weißer habe ein Risiko von 1:200000 – ein Schwarzer dagegen ein Risiko von 1:60000.

Die Gründe dafür jedoch seien nicht auf Rassismus zurückzuführen.



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6 Kommentare

  1. Es ist egal wie viele , Schwarze, Weiße, Gelbe Braune. Wer einen unbewaffneten tötet begeht MORD. Basta.

  2. Leute, laßt euch nicht in die Irre führen!!! Der prozentuale Anteil der schwarzen Bevölkerung in den USA liegt bei knapp 13%, der Anteil der weissen bei ca. 70%. Hat’s „klick“ gemacht??? Und…über (den vermeintlichen) Gilbert Kragen gibt das Netz NULL!!! Infos. Der ist hier nur erfunden..? Hätte gerne irgendeinen Beweis?!
    Billigste Boulevard-Verdummungs-Presse !

    • Wir erfinden keine Inhalte, alle Quellen sind im Artikel angegeben, allerdings hat es der Übersetzer ein wenig zu gut gemeint- der weisse Student hieß natürlich Gilbert Collar (=dt Kragen)

      Es gibt etliche ähnliche Fälle und in der seriösen Studie von Moskos wird genau das Verhältnis von 13 % zu 68 % zwischen Schwarz und Weiss berücksichtigt, so wie weitere Faktoren, wie zum Beispiel die überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate vor allem bei Gewaltverbrechen, oft in Zusammenhang mit Straßengangs – das sind Fakten, die man nicht wegdiskutieren kann. http://www.sueddeutsche.de/panorama/studie-zu-gewalt-in-den-usa-schwarze-taeter-schwarze-opfer-1.378459

  3. Bitte auch mal unter „Hooton-Plan“ nachschauen, zumindest wird das in Europa umgesetzt!

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