Es ist kein Märchen, denn der Prozess der Contergangeschädigten vor dem Verwaltungsgericht in Köln ist ausgefallen, weil die Fachärzte (Mediziner) ihre Arbeit mit Bezug auf die Vorbereitung auf den Prozess nicht gemacht haben!

Am 2.4.2019, um 11.00, 12.00 und 13:00 Uhr sollte, vor dem Verwaltungsgericht Köln (Appellhofplatz, Saal 101, 1. Stock) drei Einzelfallklagen auf Anerkennung von angeborenen Gefäß-und Nervenschäden als conterganbedingt stattfinden.

Den Klägern fehlen beidseitig u.a. wichtige Arterien in Armen bzw. Beinen. Dies auch bei , vermeintlich nur geringen, äußerlich sichtbaren Schädigungen. Zusätzlich sind bei den Klägern conterganbedingt Nerven zu dünn angelegt und verursachen sensible Störungen.

Diese – sogenannten Spätschäden – konnten erst durch neueste medizinische Diagnostik festgestellt werden. Internationale Studien und kürzlich eine weitere an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf bestätigen eine Häufung von Gefäß – bzw. Nervenschäden bei Thalidomidgeschädigten.

Dirk Lauer war vor Ort und hat mit einer der Klägerinnen gesprochen.