Türkei: „Verwundet ist Erdogan noch gefährlicher“

Staatskrise könnte zu Neuwahlen führen!

Ein sehr lesenswerter Text zur Wahlschlappe für Erdogans AKP findet sich auf dem Blog von Frank Nordhausen, Türkei Korrespondent der Berliner Zeitung.


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Tatsächlich sei er enorm erleichtert, so Nordhausen, dass der Alptraum einer drohenden Autokratie in der Türkei vorerst abgewendet ist, denn Erdogans rigider Führungsstil wirke sich ja nicht nur auf Türken aus, sondern auf jede und jeden in diesem Land.

Erdogan sei außerdem absolut nicht dafür bekannt, dass er zurückstecke. „Er wehrt sich und teilt aus. Die Wähler haben diesem Mann, der so viel auf die Macht der Wahlurne gibt, am Sonntag die erste große Niederlage seit 2002 beigebracht. Aber man täusche sich nicht: Der „Boss“ ist noch lange nicht am Ende.“

Die Deutsch Türkischen Nachrichten sprechen von einer sich abzeichnenden Staatskrise, nachdem der türkische Premierminister Ahmet Davutoğlu und das gesamte Kabinett am Dienstag geschlossen zurückgetreten sind.

Bei Zusammenstößen zwischen Kurden kamen zudem am Dienstag drei Menschen in Diyabakir ums Leben, meldet der Tagesspiegel.

Sollte die Türkei nicht zur Ruhe kommen, dann könnte dies auch Folgen für Deutschland nach sich ziehen. Zuletzt gerieten türkische Oppositionelle und begeisterte Anhänger Erdogans bei einem Auftritt des Staatspräsidenten am 10. Mai in Karlsruhe aneinander, bei dem es mehrere Verletzte gab.

 



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