TAZ beschuldigt Wagenknecht: „Bedient rassistische Ressentiments“

Verzweifelter Kommentar von Patricia Hecht zur Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht – Foto: O24

Fischen am rechten Rand

Dass Sahra Wagenknecht der AfD WählerInnen abwerben will, ist kein Problem. Im Gegenteil: Es sollte Ziel jeder Partei sein, der AfD so wenig Stimmen wie möglich bei der Bundestagswahl zu bescheren.

Das Problem besteht in der Art und Weise, in der Wagenknecht ihre Mission betreibt. Zwar beteuert sie, „wirklich nur“ die ProtestwählerInnen ansprechen zu wollen, nicht die, die „deren Parolen unbedingt gut finden“. Das kann man ihr nach den Äußerungen der vergangenen Monate aber nicht mehr abnehmen.

Wagenknecht bedient seit einem Jahr rassistische Ressentiments. Das begann mit dem Satz „Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht verwirkt“ zu den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht, ging weiter mit ihren Forderungen nach einer Obergrenze und gipfelt nun darin, der AfD direkt beizupflichten und Merkel wegen „unkontrollierter Grenzöffnung“ eine Mitschuld an den Toten vom Breitscheidplatz zu geben. Hinter Wagenknechts Äußerungen steckt System.

Wäre sie nun lediglich Fraktionschefin, wäre das schon schlimm genug. Nun aber ist sie Spitzenkandidatin und soll die Linkspartei gemeinsam mit Dietmar Bartsch in den Wahlkampf führen. Und obwohl ihr ParteigenossInnen immer wieder vehement widersprochen haben, schaffen sie es nicht, sie in die Schranken zu weisen und sich auf einen antirassistischen Grundkonsens zu verständigen. Wagenknecht ist einfach zu mächtig.

Wenn sie aber weiter am rechten Rand fischt, bekommt die Partei ein Problem. Denn Wagenknechts Strategie ist eine inhaltliche Zerreißprobe für die Partei – und eine Verlustrechnung. Vielleicht laufen tatsächlich wenige national gesinnte ProtestwählerInnen zur Linkspartei über. Dafür aber brechen deutlich mehr WählerInnen aus dem undogmatischen und emanzipatorischen Spektrum weg, die für eine weltoffene und internationalistische Politik stehen. Für die ist eine Linke, die mit solchen Positionen um Mehrheiten buhlt, nicht wählbar.

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6 Kommentare

  1. Who The Fuck is Patricia Hecht ?
    Von Frau Wagenknecht habe ich schon eine ganze Menge gehört. Nicht nur logisch einwandfrei durchdachtes. Sie hat einen politischen Geburtsfehler:
    Sie ist eine in der Wolle gefärbte Linke. Das Gerede, sie sei nur in der falschen Partei ist Unfug. Das hat man Herrn Bosbach auch oft nachgesagt.
    Wären deren Meinungen tasächlich parteipolitisch neutral, bekäme sie in der Mauermörderpartei keinen Fuß auf den Boden.
    Man sollte sich vom Aussehen der Frau Wagenknecht nicht beeinflussen lassen. OK. gegen Heulsuse und Hobbynilpferd Roth gewinnt sie nach Längen.
    Der beiden Ansichten sind aber garnicht so weit von einander entfernt. Deutschland muss weg. Frau Wagenknecht ist zu klug das so primitiv offen zu sagen wie die Rotzgrünen Jammergestalten. Das Ergebnis ihrer Politik wäre aber ähnlich.

  2. Verdrehtes Deutschland !!!

    Statt zu begreifen, dass der Satz von Sahra Wagenknecht nichts anderes als eine ganz und gar vernünftige und unsere Bevölkerung schützende Äußerung zu den damaligen Vorfällen in der Silvesternacht in Köln und anderswo war, wird ihr vorgeworfen am rechten Rand zu fischen … tzz …

    Wie linksverdreht unsere ehemals rechte CDU inzwischen ist, gefolgt von Grünen, der SPD und dem Rest der Linkspartei …

    Würden deutsche Bürger sich solch eines Vergehens – der sexuellen Übergriffe und Vergewaltigungen – in Deutschland schuldig machen, würden sie zu recht bestraft und von der Presse an den Pranger gestellt werden. Ganz davon zu schweigen, was mit ihnen, bei einem solchen schlimmen Vergehen, in einem islamischen Land passieren würde. In Deutschland haben Gäste mit islamischen Hintergrund, die solche perversen Straftaten begehen, weiterhin Bleiberecht und damit den Schutz von CDU, SPD, Grünen und dem Rest der Linken. Und Kritiker werden von diesen Parteien und ihrer Gefolgschaft – der Presse – dann auch noch als rechts und rassistisch hingestellt – wie krank ist das denn !!!

    Mit dieser Vorgehensweise wird Deutschland gezielt ins Verderben geführt.

  3. „……rassistische Ressentiments. Das begann mit dem Satz „Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht verwirkt“
    WAS bitte ist daran rassistisch?? Sollen also verbrecherische Ausländer weiterhin in Deutschland bleiben?
    Und überhaupt: Wenn der Autor hier von Wählerinnen und Protestwählerinnen spricht, gibt es auch noch andere Wähler.
    Irgendwie einseitig dieser Beitrag.

  4. Der Kommentar ist das Hinterletzte. Aber halt TAZ. Diese Presse manipuliert ihre Leser auf übelste Weise. Das grenzt schon an Volksverhetzung. Wenn es wirklich eine komplette Wende gibt (wie in den USA, was ich hoffe), dann sollten Personen wie Patricia Hecht sofort auf der Straße stehen mitsamt ihren linken Kollegen.

  5. Weiss diese Patricia Hecht überhaupt was politisch rechts oder links ist ? Diese Personen glauben doch tatsächlich, daß die National, sozialisten ! sogenannte Rechte waren .Was sind die dumm !

    • Dumm wäre angeboren. Extrem niedriger IQ. Gibt es.
      Hier handelt es sich offenbar um ungebildet, also zu faul zum Lernen gewesen.
      Vielleicht wurde das Kind Patricie auch nur zur Ruhigstellung vor die Glotze gesetzt und nie ein Buch in die Hand genommen. Wer Weiß es schon.

Kommentare sind deaktiviert.