Schlechte Verlierer: Der Tabubruch einer hasserfüllten Medienmeute

Es wird noch lange dauern, bis sich die Vereinigte Linke damit abfindet, dass nun nicht mehr einer der Ihren auf dem amerikanischen Thron sitzt. Vermutlich wird sie es niemals tun. Zur Amtseinführung konnte vor allem die deutsche Journaille ihre Wut nicht laut genug in die Mikrofone schreien und ihre Verbitterung nicht wild genug in die Tastaturen hämmern. Der Hass der Medienmeute auf den 45. US-Präsidenten hat ein kaum noch zu ertragendes Maß erreicht. Nachdem monatelange Drohungen, Beleidigungen und Diffamierungen keinerlei Wirkung gezeigt haben, zieht man nun zornig durch die Straßen. Zweieinhalb Millionen sollen es laut Organisatoren am Wochenende in Amerikas Großstädten gewesen sein. Das klingt gewaltig, ist es aber nicht. Lassen wir einmal außer Acht, dass die von den Ausrichtern vermeldeten Zahlen stets höher liegen als die Schätzungen der Ordnungskräfte, dann haben sich selbst mit der hoch gegriffenen Teilnehmerzahl nicht einmal 0,8% der Amerikaner an den öffentlichen Protesten beteiligt. Und die wenig beeindruckende Quote wird überhaupt nur durch die Clinton-Hochburgen Los Angeles und Washington erreicht. Es scheint sich daher eher um die Wut schlechter Verlierer zu handeln, als um den Aufschrei der amerikanischen Bevölkerung. Der deutschen Presse ist dies egal. Zu gut passen ihr die zu Massendemonstrationen aufgebauschten Kundgebungen der Clinton-Fans ins Konzept.

Nur zu gerne erwecken viele Berichterstatter den Eindruck, Donald Trump habe sich die politische Macht erschwindelt

Mit allem, was sie hat, bekämpft die Medienschar den angeblichen „Anführer der Intoleranz“, weil dieser ein politisch-mediales Establishment aufmischen will, das nicht nur in den Vereinigten Staaten dem Volk die Demokratie entrissen hat. Dagegen speisen sich die Beschimpfungen der politischen „Machteliten“ vor allem aus der Furcht, sie könnten aus ihren Elfenbeintürmen vertrieben werden, in denen sie sich auf Kosten der Bürger so prächtig eingerichtet haben. Die enorme Rückendeckung der Journalisten, Schauspieler und Musiker macht zwar Eindruck, darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich dabei um den Applaus politischer Groupies handelt. Denn kaum eine Berufsgruppe fühlt sich im links-grünen Milieu so zuhause wie die Medienschaffenden, die alle Hemmungen fallen gelassen haben. Der neue US-Präsident und seine über sechzig Millionen Wähler werden inzwischen in einem Atemzug mit PEGIDA und AfD genannt. Nur zu gerne erwecken viele Berichterstatter den Eindruck, Donald Trump habe sich die politische Macht erschwindelt, weil er doch eigentlich gar nicht gewählt worden sei. Dabei wird auf ein Wahlsystem geschimpft, dessen vermeintliche Unzulänglichkeiten zuvor nie zur Debatte standen. Und während man also nicht müde wird, darauf zu verweisen, dass nicht einmal die Hälfte der Amerikaner den neuen Präsidenten wollen, hat man in Deutschland noch nie gehört, dass fast 60% der Deutschen die Union und ihre Kanzlerin nicht gewählt hätten.

Nun aber soll der Teufel persönlich im Weißen Haus sitzen, dessen Regierungshandeln man freilich noch gar nicht beurteilen kann

Doch das wären dann wohl zu viel der Fakten im postfaktischen Medienzeitalter. Dieselben Mikrofon- und Stifthalter, die gebetsmühlenartig für Toleranz werben und weinerlich beklagen, dass die Grenze des Unsagbaren immer weiter verschoben werde, brechen nun alle Tabus und vergehen sich am demokratisch gewählten Präsidenten des mächtigsten Landes der Erde. Nie störten sie sich daran, dass Trumps Vorgänger unzählige Kriege in der arabischen Welt angefacht und eine ganze Region immer weiter destabilisiert hat. Vorsorglich hatte man diesem per Nobelpreis die Absolution erteilt. Nun aber soll der Teufel persönlich im Weißen Haus sitzen, dessen Regierungshandeln man freilich noch gar nicht beurteilen kann. Die Vorhaben des „alten weißen Mannes“ mögen vielen nicht gefallen. Und wie bei jedem anderen Präsidenten wird manches dabei sein, das sich gar nicht umsetzen lässt, anderes wird grandios scheitern. Erst am Ende seiner Amtszeit wird man Bilanz ziehen können, in Europa ebenso wie in den USA. Der deutsche Moral- und Meinungsjournalismus ist dabei so wenig hilfreich, wie die bockigen Reaktionen einer politischen Kaste, die sich lieber daran beteiligen sollte, der Demokratie zur Geltung zu verhelfen, als weiter an deren Abschaffung zu arbeiten. Nach Jahrzehnten der Agonie, des politischen Irrlichterns und der Drangsalierung werden 2017 auch die Bürger in Europa ihr Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen. Der Hass der „Eliten“ wird sie nicht aufhalten.


via Liberale Warte

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Ramin Peymani
Über Ramin Peymani 69 Artikel
Publizist, Autor der bekannten Klodeckel Chroniken - neuestes Werk "Spukschloss Deutschland" im Handel erhältlich

3 Kommentare

  1. überall auf der Welt das gleiche Spiel von dem linken Gesindel Hass und Wut auf alles nationale und patriotisches dieses wird ja schließlich von der Hochfinanz gesteuert und finanziert. Teile und herrsche und zerstöre jeglichen menschlichen Beziehung sonst kommst du nichts an Ziel die Nationalitäten zu zerstören. So ungefähr kann man sich den Globalismus und die NWO von Rotschild , Rockeffeller, Wartburg , City of London und Co, vorstellen !!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Und: Amerika hat wenigstens ein gültiges Wahlsystem, wir haben bis heute Keines. Das BVerfG Urteil das das bestätigt hat, wird einfach nicht beachtet, es wird ignoriert. Gewaltenteilung der Grundpfeiler der Demokratie ist zunehmend ad Absurdurdum. “Dämonkratie” eben.

    Ja Europa wird sich erheben, weil das Maas ist mehr als voll, all die Lügen nicht mehr. Es ist unerträglich geworden. Was jetzt passieren muss ist die Probleme angehen, Dazu brauchen wir die besten Köpfe die wir ja haben. Auch die EU muss entrümpelt abgespeckt werden und grundlegend demokratisch !!!!! reformiert werden. Kriegen wir doch noch die Kurve vor dem Abgrund? Die vor uns liegenden Dinge besonders auch Industrie 4.0 und die unmittelbar damit zusammenhängenden sozialen Fragen sind gewaltigst, Niemand spricht es an. Unsere Medien aber fahren immer mit angezogener Handbremse oder gar rückwärts, gefangen in Ideoligien die aber überhaupt nichts bringen und rückwärts gewandt sind. Realität den Dingen ins Auge schauen, Fakten statt Lügen und Ideologien, das ist was wir brauchen.

  3. Es war kein großer Sieg, es hätte auch genausogut knapp anders ausfallen können.

    Die Länder und Völker sind gespalten, in früheren Zeiten hat es da oft Bürgerkriege gegeben!!

    Und wir nähern uns immer mehr den sogenannt “Weimarer Verhältnissen”!

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