Saudis bombardieren Jemen – der „Westen“ ist „besorgt“

Iran empört über saudische Luftschläge

Jeder gegen jeden im Jemen? Nachdem der jemenitische Präsident vor den schiitischen Huthi Rebellen nach Saudi Arabien geflohen ist, reagieren die Saudis mit Luftschlägen. Im schiitischen Iran ist man empört, weil die Huthi Rebellen im Jemen offenbar unterstützt wurden.

Die USA wiederum zeigen Verständnis für die saudischen Verbündeten und unterstützen sie mit „Hilfslieferungen“, die Franzosen beteiligen sich aktiver und und schicken eigene Bomber nach Tikrit. Und Deutschland ist offiziell nicht dabei, hat aber genügend Waffengeschäfte mit den Saudis gemacht – keine Frage, dass auch dieses Kriegsgerät zum Einsatz kommt – eine Schande!

Wer steht sich wem gegenüber? Das Mullahregime gegen die Scheichdiktatur. Der sunnitische IS – Islamische Staat, unterstützt und finanziert von den wahabitischen, zu den Sunniten zählenden Saudis und die schiitischen Huthis, unterstützt von den Schiiten aus dem Iran.

Die Ölpreise steigen und die arabische Liga ist nun fest entschlossen, eine eigene Armee zu gründen. Spiegel

Auch die Türkei steht neben Großbritannien hinter den Saudis – einzig Russlands Putin forderte ein Stopp sämtlicher militärischer Interventionen. Das ist nicht anders zu erwarten – schließlich gehört Russland wie der Iran zu den BRIC Staaten und hat schon in Syrien erfolglos vor militärischen Einmischungen gewarnt.

Abermals unterstützt der „Westen“ nun wieder offen die Verbündeten der IS. Die Waffenlobby darf auf horrende Gewinne hoffen, denn es muss sicher bald fleissig nachgeordert werden. Die Israelis wird es nicht stören, wenn es gegen den wahren Feind der arabischen Liga geht, den Iran.

Ähnlich verwirrend wie die stetig wechselnden Allianzen und Fronten von heute muten wohl nur die Kapitel über den Dreissigjährigen Krieg in den Geschichtsbüchern an. Offiziell kämpften Protestanten gegen Katholiken, doch jedes involvierte Königshaus hatte seine eigenen Interessen und nahm es mit dem Glauben dann doch nicht so genau, wenn es um’s Geschäft ging.

Was zählen „westliche Werte“, wenn Steinzeitregime ihre Waffengeschäfte dank unzähliger Petrodollars aus der Portokasse finanzieren? Zum Schämen ist die Opposition da – zum Besorgnis äußern, der Außenminister! Alles in Ordnung im Westen.

Und endlich, endlich steigt der Ölpreis wieder an – auch wenn die Presse das als Drama schildert – das ist es aber nicht. Denn mit den Preisen steigen die Einnahmen aus der Mineralölsteuer.

Solange der Krieg noch woanders stattfindet, ist man nur besorgt, nicht betroffen! Das könnte sich ändern, wenn nach dem Flächenbrand eine der Parteien noch genügend Munition übrig hat…

 


Bildquelle:

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Photo by Airwolfhound
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