Proteste in Amsterdam

Break the System bringt die Menschen auf die Strasse

Während sich in Wuppertal Salafisten, Pegida und Antifa ohne größere Vorkommnisse ein Stelldichein gaben, brachten die Aktivisten von Break the System in Amsterdam die Menschen auf die Strasse, um ein Zeichen für Veränderung zu setzen.

Der Protest der Initiative richtet sich nicht nur gegen Ministerpräsident Rutte, sondern das gesamte System, das auch in den Niederlanden für immer schlimmere soziale Verwerfungen sorgt.

Angeprangert werden die Perspektivlosigkeit durch steigende Mietkosten, Wohnungsmangel, steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Löhne und immer schlechteren Zugang zum Gesundheitssystem für viele Niederländer, die am unteren Ende der Gesellschaftspyramide angekommen sind. Zustände, über die die Medien in den Niederlanden nur unzureichend berichten und am liebsten schweigen, ebenso wie über den wachsenden Unmut in der Bevölkerung.

Im Januar wurde die Auftakt Kundgebung in Den Haag von einem massiven Polizeiaufgebot behindert und vorzeitig aufgelöst, obwohl es nicht zu Ausschreitungen gekommen war.

Wir berichteten hier bereits: Niederlande: Polizeiaufgebot blockiert Demonstranten

Die gestrige als AmsterDamRun betitelte Veranstaltung wurde von Teilnehmern und Veranstaltern als Erfolg gewertet, auf dem Marktplatz kamen.

Das Verhalten der Polizei wurde als besonders kooperativ beschrieben und sei das genaue Gegenteil von den Erfahrungen in Den Haag, berichteten BTS-Aktivisten.

Die nächste Kundgebung findet unter dem Titel: Shock the System in Groningen statt.

Ziel der Tour ist es, mehr Menschen für die Initiative BKS zu erreichen und eine große Bewegung aufzubauen, die die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in den Niederlanden verändert.

 


Bildquelle:BTS Facebook

break the system

 

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3 Kommentare

  1. leider sind alle diese genannten dinge nur die symptome. es wird sich erst etwas ändern wenn man die ursachen begreift und anspricht.

  2. “Wenn Protestieren irgend etwas am falschen System ändern würde wäre es verboten.”

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