Polizei erschiesst Messer-Amokläufer, nachdem er Beamte auf Wache angreift

Duisburg /Rheinhausen: In der Nacht zum Sonntag  gegen 23:50 Uhr griff ein 43-Jahre alter Duisburger Beamte auf der Polizeiwache an.

Mit einem Messer war er in der Schleuse aufgetaucht und randalierte dort. Beamte konnten ihn selbst mit Pfefferspray nicht ruhig stellen. Der Mann schlug die Scheibe an der Durchreiche ein und gelangte mit einem Hechtsprung in den Wachraum.

Als er mit dem Messer erneut auf die Beamten losgehen wollte, schossen zwei Beamte je einmal und trafen ihn am Bein und am Hals. Nach der bereits gestern erfolgten Obduktion starb er an den Folgen des Halstreffers. Nach bisherigen Ermittlungen gehört der Mann zum Alkohol- und Drogenmilieu. Die Ergebnisse der entsprechenden Blutuntersuchungen stehen noch aus.

Bereits um 22:39 Uhr war die Polizei zu einem Einsatz auf dem Flutweg gerufen worden. Ein Mann (34) mit einer Stichverletzung im Bereich der Hüfte konnte den Angreifer beschreiben. Es handelte sich dabei um denselben Mann. Der Verletzte kam ins Krankenhaus. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifenwagen nach dem Täter.


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Gegen 23:40 Uhr gab es erneut einen Messerangriff, diesmal auf der Höschenstraße. Ein Mann (33) kam mit einer Halswunde schwer verletzt ins Krankenhaus. Zehn Minuten später wurde die Polizei zu einer Messerattacke an der Grenzstraße gerufen. Auch hier hat der Angreifer sofort auf sein 23 Jahre altes Opfer eingestochen und verletzte ihn am Bauch. Alle Opfer sind inzwischen außer Lebensgefahr. Hinweise auf einen Hintergrund für die Taten gibt es derzeit nicht.

Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

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2 Kommentare

  1. Mordkommission abziehen, auflösen.
    Der Vogel ist ver……storben.
    Also kein Geld für überflüssige Ermittlungen verschwenden. Das brauchen unsere neuen Atomkernsezierer und Raumfahrtwissenschaftler dringender.

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