Dresden: Pegida mobilisiert Tausende – Autos brennen unter der Marienbrücke

Nach der umstrittenen Geburtstagsparty von letzter Woche kamen in Dresden wieder viele Menschen zur Kundgebung von Pegida.

Die Teilnehmerzahlen werden sehr unterschiedlich angegeben. Die Schätzungen “unabhängiger” Zähler nannten ca. 15.000 Demonstranten.

Gegenüber der letzten Woche hat die Zahl der Gegendemonstranten aber rapide abgenommen – es waren wohl mehrere Hundert bis maximal Tausend. Die Polizei bestätigt auch diese Meldung über abgefackelte Autos in Dresden – ob ein Zusammenhang mit Pegida besteht ist allerdings zur Stunde nicht bekannt.

Der Polizeibericht zum Versammlungsgeschehen:

Die Polizeidirektion Dresden sicherte heute Veranstaltungen in der Innenstadt ab.

Die Versammlung des Pegida Fördervereins e.V. startete auf dem Theaterplatz gegen 18.45 Uhr.

Nach einer Kundgebung führte ein Aufzug über die Sophienstraße, den Postplatz, die Wilsdruffer Straße, den Pirnaischen Platz, die St. Petersburger Straße, den Dr.-Külz-Ring, den Dippoldiswalder Platz über die Wallstraße und den Postplatz wieder zurück zum Theaterplatz.

Die Abschlusskundgebung endete kurz nach 21.00 Uhr.

Eine weitere Versammlung stand unter dem Motto Rassismus den Boden entziehen: PEGIDA stoppen und Sozialabbau bekämpfen und startete am Terrassenufer Ecke Lothringer Straße gegen 18.30 Uhr.

Ein Aufzug führte anschließend über das Terrassenufer, der Straße Zwingerteich und die Ostra-Allee bis hin zum Postplatz. Dort fand eine Zwischenkundgebung statt.

Danach liefen die Teilnehmer weiter über die Ostra Allee, die Marienbrücke und die Antonstraße bis zum Schlesischen Platz, wo die Versammlung gegen 20.45 Uhr endete.

Während der Versammlungen waren keine Störungen zu verzeichnen.

Insgesamt 450 Polizeibeamte waren im Einsatz.


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