Paradigmenwechsel: Politik gehört in Roboterhand

So sieht die Politik von morgen aus…

Kraftwerk haben mit ihrem Bühnenbild die Zukunft der Parlamente schon in den 70er Jahren vorweggenommen. Was auf dem ersten Blick nach Science fiction und Herrschaft der Maschinen klingt, kann tatsächlich der Ausweg aus der Krise der Gegenwart sein.

Die Krise, wie sie derzeit Europa erlebt ist Menschen gemacht. Logisch denkende Maschinen hätten dieses Szenario niemals heraufbeschworen. Aus Hoffnung Mensch wird Hoffnung Maschine. Und wir sind schon längst auf dem Weg dahin.

Die Asimovschen Roboter Gesetze:

  1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen wissentlich verletzen oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
  2. Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
  3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

Würden all unsere Politiker diese Gesetze befolgen, dann bräuchte es keine Parteiprogramme, keine ideologischen Grenzen und Kriege wären für alle Zeiten unmöglich. Leider kann man Menschen nicht so programmieren wie Roboter.

Die Politiker von heute erscheinen zwar auch wie seltsam programmierte Roboter, doch ihre immer gleichen Phrasen beruhen nicht auf Logik, sondern Ideologik.

Pragmatische, dem Menschen dienende Lösungen sind so nicht zu verwirklichen. Im Gegenteil!

Neben der Politik ist der wirtschaftliche Erfolg entscheidend für das Überleben der Gattung Mensch. Doch die Märkte sind so entworfen, dass sie nicht den Interessen der gesamten Erdbevölkerung dienen, sondern nur einigen Wenigen, die diese Märkte beherrschen. Die Vermögensverteilung zwischen 99% und dem berühmten 1% sind ein eindeutiger Beleg dafür, Verschwörungstheorien darüber bringen nicht weiter, sie verhindern im Gegenteil eher, dass ein Ausweg gefunden wird.

Alle Ideologien, die es mit der seit Jahrhunderten beherrschenden Wirtschaftsordnung aufgenommen haben, führten zu noch schlimmeren Verwerfungen. Weder der Gottesstaat noch der schreckliche Kommunismus haben hieran etwas ändern können. Solange die Macht in die Hände weniger gelangt, wird sie missbraucht und selbst die edelste Absicht in ihr Gegenteil verkehrt.

Zurzeit beobachten wir eine gefährliche Rückbesinnung auf nicht mehr, oder besser gesagt, eigentlich noch nie zeitgemäße Werte und Ideologien.

Politische Reanimation erfahren soeben der Sozialismus und der Nationalismus – die Zuwendung zur Religion nimmt nicht nur in den islamischen Ländern zu, auch im Westen gedeihen seltsam anmutende Überzeugungen wie der Kreationismus. All das bringt nicht weiter, sondern nur auseinander.

Keine dieser Ideen und Nicht-Ideen kommt ohne Menschenopfer aus. In ihrem Kern sind sie alle menschenverachtend – jede Religion, jede Ideologie – ohne Ausnahme.

Denn sie beruhen auf einem Menschenbild, das letztlich von der Fehlerhaftigkeit des Menschen ausgeht, von seiner Unvollkommenheit, von der Erbsünde. Noch immer ist der Mensch davon überzeugt, nicht gut genug zu sein. Aus dieser Geisteshaltung können nur unvollkommene Lösungen erschaffen werden.

Roboter sind jedoch unbestechlich. Sie folgen ihrem Programmcode. Die Maschinen, die der Mensch geschaffen hat, sind theoretisch in der Lage vollkommen logisch und fehlerfrei zu arbeiten. Sie sind in der Lage, sich selbst zu programmieren und weiter zu entwickeln.

Wirtschaft und Verteilung sind logistische Probleme, sie erfordern rein logistische Fähigkeiten und Talente. Diese können Roboter als Spezialisten wesentlich besser entwickeln und einsetzen als Menschen. Keine Verwaltung, kein Lager, kein gar nichts kommt heute ohne dafür spezialisierte Programme aus. Das Verschwinden der Arbeit hat schon lange vor der Industrialisierung begonnen.

Die digitale Revolution von heute wird in naher Zukunft solche Berufe wie  Steuerberater, Buchhalter, ja sogar Juristen, Übersetzer und viele andere überflüssig machen. Für die Verteilung des Wohlstandes ergeben sich so immer schwieriger zu lösende Fragen. Schon Marx hat sich darüber Gedanken gemacht, daran anschließend wurden die Utopien der umstrittenen Zeitgeist – Bewegung entwickelt.

Das bedingungslose Grundeinkommen, die Abkehr von der Vollbeschäftigung werden schon seit langem diskutiert und vielfach als nicht realisierbare linke Spinner-Utopien verteufelt. Der Ökonom Milton Friedman, der als einer der ersten den Gedanken an ein Grundeinkommen auf den Weg brachte, war aber alles andere als ein linksutopischer Träumer.

Der Soziologe Jeremy Rifkin nannte seine Abhandlung mit dem Thema gar Das Ende der Arbeit.

Was Kritiker auch immer entgegen halten, die Entwicklung ist längst im Gange. Ein gutes Beispiel dafür ist die Einführung der Torlinienkamera im Profifussball. Nach einer langen Diskussion hat die Technik gesiegt. Deutschland wäre heute schon fünfmaliger Weltmeister, hätte es diese Technik schon früher gegeben. Schiedsrichter müssen nun nie wieder um ihr Leben fürchten, wenn sie eine Fehlentscheidung treffen. 

In Politik und Wirtschaft wäre die Entscheidungsfindung aufgrund logischer Programme ein wahrer Segen für die Menschheit. Politik wäre im übrigen in letzter Konsequenz obsolet. Ein Gefühl, das wir heute immer dann bekommen, wenn die Hinterzimmeraffären mit Lobbyisten aufgeklärt werden, erhielte dadurch Bestätigung. 

Verdrängen die Roboter die Menschen?

Was heisst hier verdrängen? Stumpfsinnige Arbeiten können viel besser und vor allem für die Menschen besseren Gewissens erledigt werden, denn sie leiden nicht darunter. Sie folgen ihrer Logik. Sie entlasten die Menschen, die vielleicht ein riesiges Problem damit haben, was sie mit ihrer Freiheit anfangen sollen. Goethe ließ dazu schon seinen Werther darüber sinnieren:

Es ist ein einförmiges Ding um das Menschengeschlecht. Die meisten verarbeiten den größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bißchen, das ihnen von Freiheit übrig bleibt, ängstigt sie so, daß sie alle Mittel aufsuchen, um es loszuwerden.

 Aber die Herrschaft der Maschinen wird kommen. Sie wird auch die mächtigen Entscheider in den multinationalen Konzernen überflüssig machen. Sie wird ein Segen für die Menschheit sein, wenn die Programme den Asimovschen Gesetzen folgen.

Unsere heutige vom Menschen entwickelte Software macht das nicht. Die Gesetze würden der Software verbieten, die Menschen auszuspionieren, ihre Daten zu sammeln und zu ihrem Nachteil zu verwenden. Zukünftige humanistische Software aber wird die Programme von heute besiegen, sich sogar viel schneller durchsetzen als der Humanismus bei den Menschen. Reine Logik ist eben schneller. 

Manipulation als Gefahr? 

Heute lässt sich fast jede technische Raffinesse noch austricksen, jeder Code ist zu knacken und die erwähnten Torlinienkameras sind sogar über W-Lan angreifbar, wie Hacker demonstrierten. Aber zu diesen Aktivitäten benötigt man heute kein analoges Einbruchswerkzeug, sondern Elektronik und Software, die man entwickeln muss. 

Der nächste digitale Evolutionssprung aber steht bevor. Neue Software und Mikrochips werden sich selbst programmieren und entwickeln. Der Mensch wird nicht mehr imstande sein, hier noch zu folgen. Die Technik koppelt sich ab. Alles hängt davon ab, ob es möglich sein wird, diesen intelligenten Chips, die Robotergesetze unveränderbar mitzugeben. Es genügt eine einzige Keimzelle, um der Maschine den menschlichen Geist einzuhauchen. 

Dann wird die Herrschaft der Maschinen sich zum Segen der Menschheit entwickeln.

 


 

Bildquelle:

roboter photo
Photo by Simon Zirkunow
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Wolfgang van de Rydt
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