NSU Zeuginnentod: Lungenembolie durch Injektion?

„Gar nicht so selten, auch bei jungen Leuten“

Die Augsburger Allgemeine bemüht sich um vorbeugende Aufklärung gegen das Aufkommen von Verschwörungstheorien. „Gar nicht so selten sei eine Lungenembolie auch bei jungen Leuten“, wird dort ein Experte zitiert. Die Risikofaktoren Rauchen, und bei Frauen ganz besonders die Antibabypille, sollten bekannt sein bzw. lassen sich problemlos „ergoogeln“

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Weiterhin kann sich der Mediziner nur schwer vorstellen, dass eine solche Komplikation künstlich hervorgerufen werden könnte. Hier aber widerspricht sich der Experte ein wenig.

Es ist, wie schon erwähnt, gerade bei jungen Frauen bekannt, dass die Wirkstoffe der Antibabypille das Risiko einer Thrombose erhöhen können. Immer wieder gab es Todesfälle, die darauf zurück zu führen waren. Einige Präparate wurden sogar vom Markt genommen. Besonders die sogenannten „Minipillen“ standen verstärkt unter Verdacht. Thrombosen mit einer tödlich endenden Lungenembolie können zum Beispiel ohne Verletzung entstehen, besonders Flugreisen sind gefährlich für Risikopatienten, wegen der Druckunterschiede.

Nach Verletzungen beugt man der Gefahr von einer Thrombose mit der Vergabe von Heparin-Präparaten vor. Die Patienten spritzen sich dies in der Regel sogar selbst unter die Haut. Wer häufiger wegen Sportunfällen in Behandlung war, kennt diese Prophylaxe.

Hat die junge Frau nach ihrem Motorradunfall diese Maßnahme empfohlen bekommen? Wenn nicht, liegt hier eventuell ein Behandlungsfehler oder eine schwere Nachlässigkeit des behandelnden Arztes vor. Wenn es nur zu oberflächlichen Verletzungen gekommen ist, unterschätzen auch manche Ärzte das Risiko. Das wäre jedoch kein Indiz für eine „Zeugenbeseitigung“, sondern eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände.

Es ist aber sehr wohl möglich, durch Medikamentenvergabe die Gefahr einer Thrombose deutlich zu erhöhen.

Patienten, die unter Hämophilie leiden, der als Bluterkrankheit bekannten Störung, bekommen zur Therapie sogenannte Gerinnungsfaktoren injiziert, damit sie nach Verletzungen nicht verbluten. Aufgrund genetischer Defekte fehlen ihnen diese natürlichen Gerinnungsfaktoren.

Was passieren kann, wenn ein solches Präparat, das in der Regel intravenös verabreicht, zu hoch dosiert wird, oder jemand bekommt, der nicht an der Bluterkrankheit leidet, findet man bei der Auflistung der Nebenwirkungen unter dem Punkt Überdosierung:

„Der Einsatz von Produkten mit Protrombinkomplex vom Menschen kann manchmal mit Herzinfarkt, disseminierter intravasaler Gerinnung. venösen Thrombosen und Lungenembolie verbunden sein.“

Dies ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Komplikation deutlich zu erhöhen, wenn man jemanden unauffällig beseitigen will. Noch dazu ist die Verabreichung nicht so ohne weiteres nachweisbar, da es sich nicht um Gifte, sondern natürliche Stoffe handelt, die aus Spenderblut gewonnen werden.

Spezialisten, die unliebsame Zeugen beseitigen wollen, haben sicher ausgefeiltere Rezepte für jeden Fall bereit. Möglich ist alles, hier irrt der Augsburger „Experte.“

 


 

injection photo

Bildquelle:Pixabay

 

 

 

 

 



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2 Kommentare

  1. Unser sogenannter Rechtsstaat macht sich immer mehr lächerlich. Der Tod von Mundlos und Böhnhardt im Wohnmobil ist völlig ungeklärt, auch wenn Ziercke noch so lügt. Einmal angefangen mit Spuren beseitigen, ist die Eigendynamik in Gang gesetzt. Passend dazu das ganze Umfeld, siehe den Bericht des NSU Untersuchungsausschusses in Thüringen. Die NSU war und ist fremdgesteuert. Der Prozess ist eine Farce. Neben Zschäpe müssen noch ganz andere auf der Anklagebank sitzen.

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