Niederlande: Petition gegen den Euro

Die Europresse schweigt – bis auf die üblichen Verdächtigen

In den Niederlanden haben Akademiker eine Petition auf den Weg gebracht, die sich gegen den Euro richtet. Außer den DWN berichten deutsche Blättchen nicht darüber. 

Die Initiatoren wollen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss:


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„Die Einführung des Euros war eine der radikalsten politischen Entscheidungen in der niederländischen Geschichte.

Mit dem Vertrag von Maastricht (1992), entschieden die europäischen Staats- und Regierungschefs, dass die bisher in erster Linie wirtschaftliche Partnerschaft der Mitgliedsstaaten aus politischen Gründen um eine monetäre Komponente erweitert wurde…“            peuro.nl

Die Risiken seien bewusst von den Akteuren verschwiegen worden, so der Vorwurf. Es habe nie eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit gegeben. Diese Umstände sollen genau untersucht werden.

Die breite Zustimmung zu der Petition – innerhalb kürzester Zeit kamen über 40.000 Stimmen zusammen – lässt ein wachsendes Misstrauen gegenüber der Wirtschafts- und Finanzpolitik bei den Wählern schließen. Angesichts der wirtschaftlichen Probleme, hohen Mietpreisen und Arbeitslosigkeit verwundert das nicht.

Das Parlament muss nun die Eingabe prüfen – ein Instrument zum Austritt aus dem Euro ist die Petition allerdings nicht, aber ein Stimmungsbarometer.


 

Bildquelle: Pixabay – public domain

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