Koran für Kinder – die schwarze Pädagogik der LIES – Sekte

Photo by Metropolico.org
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Wie die Koranverteiler kleinen Kindern Angst vor der Hölle machen

Andere Sekten, wie die Zeugen Jehovas, machen es, wenn es um Himmel und Hölle geht, nicht viel anders, aber dass ihre Anhänger Terroranschläge begehen hat man noch nicht gehört. Die Zeugen Jehovas sind sogar als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt – hier ein Grundsatzurteil – Spiegel.

Sie dürfen Kirchensteuern erheben, genießen steuerliche Vorteile und können kirchliche Beamte beschäftigen. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Initiativen, die sich Aussteigern angenommen haben, z.B. das Netzwerk Sektenausstieg.Ist man staatlicherseits nun für oder gegen solche Sekten?

Bei LIESlam ist man noch nicht ganz so weit. Die Gruppe um den salafistischen Prediger Ibrahim Abou Nagie wird vom Verfassungsschutz als gefährlich eingestuft. StN

Es werden nicht nur Korane in vielen Städten auf der Straße umsonst verteilt, sondern ebenso kräftig missioniert. Abou Nagie hat derzeit Ärger mit dem Gericht wegen Betrugsverdacht. Er soll um die 50.000 Euro Sozialhilfe unberechtigt kassiert haben. Sowas kommt freilich auch bei anderen religiösen Gruppen vor.


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Im Netz betreibt die Gruppe den Videokanal DIE WAHRE RELIGION. So kann man Einblicke in ihre Aktivitäten aus erster Hand gewinnen. Wie bei der „Glaubenslehre des Islam für Kinder.“

Schwarze Pädagogik in der Gegenwart – mitten in Deutschland – und das alles in gut verständlichem Deutsch.

Man sieht mehrere erwachsene Männer und Abou Nagie mit  einer Handvoll kleiner Kinder zwischen Kindergarten-und Grundschulalter bei der Einweisung in die Glaubenslehre des Islams.

Alle sind Muslime – seid ihr stolz darauf? Liebt ihr den Islam? Betet ihr alle? Und du? Und du?

Wie viel mal am Tag?

Kind: Einmal.

Einmal? – Also der Muslim muss fünfmal am Tag beten! 

Kind: Und wenn nicht?

Dann kriegt er eine Strafe…. Allah hat uns befohlen fünf mal am Tag zu beten. Wer ist Allah?

Die Fragestunde geht weiter. Artig hören die Kleinen zu. Später wird das Schweinefleischverbot „erklärt“

Allah hat uns verboten Schweinefleisch zu essen! Essen wir Schweinefleisch?

Kinder im Chor: Nein!

Warum nicht?

Weil es eklig ist, sagt ein Kind. Darauf „erklärt“ der Prediger nochmals: 

Nein, nicht weil das eklig ist, sondern weil Allah das verboten hat. Der Muslim, der Allah liebt, der isst kein Schweinefleisch. 

Das muss als „Erklärung“ genügen. Wieso, weshalb, warum, gibt es nur in der Sesamstraße. 

Lustig findet der Prediger vor allem, wenn es um die Hölle geht. Ab ca Minute 21 muss er selber lachen, als würde er selbst an all das gar nicht glauben, doch er fährt fort und erklärt:

Also Hölle ist eine Bestrafung für die Menschen die stur sind, die nicht bereit sind Allahs Wort zu folgen…

Die Kinder wirken dabei alles andere als lebhaft, eher eingeschüchtert. Was solche Botschaften wohl besonders bei den Kleinen anrichten können, wenn sie fortwährend wiederholt werden?

Fürchten sie dann die Hölle, wenn sie nicht fünf mal am Tag gebetet haben? Halten sie alle anderen Menschen, die nicht Allahs Geboten folgen, für schlechte Menschen? 

 

 

Welche Schäden eine solche Indoktrination anrichten kann, davon wissen zahlreiche Sektenopfer zu berichten.

Wer es nicht schafft, sich an die Ge- und Verbote zu halten, bekommt automatisch ein schlechtes Gewissen. Um die Schuldgefühle los zu werden, bleiben nur zwei Möglichkeiten. Man tut Buße und hält sich fortan an die Regeln oder man steigt aus – ein schwieriges Unterfangen.

Apostasie, der Abfall vom Glauben, kann in mehreren islamischen Staaten mit dem Tod bestraft werden. Früher oder später erfahren die Kinder sicher auch davon. Wie werden sie sich fühlen dabei, auch wenn sie wissen, dass das in Deutschland (noch) nicht der Fall ist?

In anderen Zusammenhängen, wenn es nicht um Religion geht, deren Freiheit es angeblich zu schützen gilt, würden solche Aktivitäten Kinderschützer auf den Plan rufen. Die angewandte Methodik indessen kann man nur mit dem Nürnberger Trichter vergleichen.

Kein Lehramtsstudent würde heutzutage mit einer solchen Vorstellung das Staatsexamen bestehen – hoffentlich.

Wenn nicht nur die Vorgehensweise, sondern auch die Inhalte schädlich für die weitere kindliche Entwicklung sind, wie anders sollte man das bezeichnen als Kindeswohlgefährdung?

Darf der Staat hier weg schauen? Ist dies mit Religionsfreiheit zu rechtfertigen?

Heißt denn die Freiheit der Religion nicht viel mehr, dass jeder sein Bekenntnis frei wählen kann und nicht, dass Religion alles darf, wie zum Beispiel, kleinen Kindern Angst machen?

Können die Kinder hier noch frei wählen, wer schickt sie dahin und lässt auch noch zu, dass sie öffentlich als Anschauungsobjekt im Internet zu sehen sind?

Zeitgemäß ist und war ein solches dualistisches Weltbild, das den Kindern hier vermittelt wird, noch nie.

Mitten in einer angeblich multikulturellen Gesellschaft, in der Vielfalt und Wahlfreiheit des Lebensentwurfs als höchste Ziele ausgegeben werden, erfahren diese Kinder genau das Gegenteil.

Ihnen wird die Chance genommen, selbst über ihr Leben zu bestimmen, wie oft sie beten wollen, ob sie überhaupt an etwas glauben wollen oder nicht, selbst herauszufinden, wer und was sie sind.

Wenn schon so eine radikale Sekte mit ähnlich abstrusen Lehren, wie die Zeugen Jehovas als Körperschaft des öffentlichen Rechts per Urteil anerkannt werden muss, wie hoch ist dann die Hürde für die LIES! – Gruppe? Könnte man ihr, wenn sie es denn wollte, einen solchen Status verweigern?

Bei den „Ur-Christen“ der sogenannten Zwölf Stämme kannte der Staat kein Pardon. Wegen Verstößen gegen die allgemeine Schulpflicht rückte die Polizei aus und brachte 40 Kinder in Pflegefamilien unter. Auch wegen Kindesmisshandlung landeten zwei Mütter vor Gericht, sie beriefen sich auf ihren Glauben.

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