Kinderschutzbund: Vorsitzender mit zweifelhaftem Preis geehrt

Der goldene Aschenstreuer geht an Heinz Hilgers

Der Verein “Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt” – NetzwerkB ist nicht so angetan von der Arbeit des Kinderschutzbundes. Das hat seine Gründe.
In der aktuellen Pressemitteilung übt der Verein sehr deutliche Kritik an der Aufarbeitung über mögliche pädokriminelle Netzwerke innerhalb des Kinderschutzbunds.

Beauftragt mit dieser Aufarbeitung war das  Göttinger Institut für Demokratieforschung nachdem Medienberichte die dunklen Kapitel in der Geschichte des Kinderschutzbundes enthüllten. Im Abschlussbericht des Instituts liest man unter anderem:

„Erste belegte Kontakte zwischen Kinderschutzbund und Aktionsgruppen Pädophiler hatte es bereits 1982 durch die Deutsche Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie (DSAP) gegeben.“ (Seite 9)

Bei Netzwerk B. ist man erschüttert, dass offenbar wichtige Dokumente verschwunden sind:


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„Erstaunlich, dass auf dem Weg zur Wahrheitsfindung unter anderem ein Ordner des Arbeitskreises “humane Sexualität (mit Schwerpunkten wie Straffreiheit von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern)” wie durch Schurken- … pardon… Zauberhand verschwunden war und blieb.“

Auch im andauernden Kampf um die Aufhebung der Verjährungsfristen habe  Heinz Hilgers vor allem den Straftätern unschätzbare Dienste geleistet – so Netzwerk B.

Den goldenen Aschenstreuer habe er sich deshalb redlich verdient.


Bildquelle: Netzwerk B – Pressemitteilung

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