Erdogan Gegenspieler Gülen soll für 34 Jahre ins Gefängnis

Einst waren sie Weggefährten – der türkische Staatspräsident Erdogan und Fetullah Gülen, der charismatische Anführer der nach ihm benannten “Gülen-Bewegung.”

Jetzt fordert der Staatsanwalt 34 Jahre Haft, nachdem Erdogans Schergen in einer beispiellosen landesweiten Aktion zahlreiche seiner Anhänger verhaftet hatten, um die Macht der Bewegung zu schwächen.

Vorgeworfen hatte man ihnen Unterwanderung des Staates.

Der Versuch, die wichtigste Einnahmequelle der Bewegung zu sabotieren, scheiterte bisher.

Photo by theglobalpanorama
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Die Eliteschulen des Netzwerkes sind nicht nur bei streng gläubigen Muslimen in der Türkei sehr beliebt, sondern auch bei im Ausland lebenden Türken.

Der gute Ruf rührt vor allem daher, dass an diesen Schulen gute Bildung vermittelt wird, während die islamische Tradition zwar den Schülern nahegelegt, aber nicht aufgezwungen wird.

Wie Erdogan mit politischen Gegnern umspringt, diese Erfahrung machen gerade auch die gemäßigten Kurden, die nicht den Weg der terroristischen PKK gehen wollen.

In der Türkei kam es zu heftigen Pogromen gegen kurdische Einrichtungen – Geschäfte wurden zerstört und geplündert.

Ob sich die Gülen Anhänger auf ähnliche Szenarien gefasst machen können?

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