Ello greift Facebook an

Stündlich melden sich nach Betreiberangaben ca. 27000 neue User bei der neuen Plattform Ello an, die als Facebook Alternative angetreten ist.

In der Selbstbeschreibung heisst es, dass die Plattform erst als privates Netzwerk an den Start gegangen ist und sich wegen immer größerem Interesse der Nutzer nun für die breite Netzgemeinde geöffnet hat. Ello soll werbefrei bleiben und verzichtet auf den Klarnamenzwang für die User. Wer sich anmelden will, muss sich einen User aussuchen, der ihn dann in dieses Netzwerk einlädt. Das erinnert an das alte Wer kennt wen Prinzip und dient ntürlich in erster Linie dem Followeraufbau.

Ello verspricht genau das, was viele Nutzer bei Facebook stört – ob die Betreiber diese Versprechen auch halten können? Von StudiVZ, Myspace und WKW spricht heute niemand mehr. Auch das beliebte Twitter beginnt nun wie FB gesponserte Tweets in die Timelines der Nutzer zu spülen – es gibt eben doch nichts kostenlos in den „offenen“ sozialen Netzwerken, bis auf eines: Die Daten der Nutzer – aber nur für den Betreiber.

Der Erfolg von Ello wird im Wesentlichen davon abhängen, wie stark sie das Vertrauen der User gewinnen können und ob die Netzgemeinde wirklich noch so naiv ist, zu glauben, dass solche Geschäftsmodelle mit dem Wachsen ihrer Plattformen nicht eben doch den Gesetzen des „freien“ Marktes unterworfen sind.


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Wolfgang van de Rydt
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