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Einschüchterungsversuche: Stimmungmache gegen Tierärzte, die angeblich ihre „Schweigepflicht“ brechen

Die Skandale um die grausamen Zustände in der Massentierhaltung zeigen erste Wirkung.

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Scheinemastbetrieb Rief / Kirchberg © PETA Deutschland e.V.

Auf einer Internetplattform, die der Pharmalobby zu zu ordnen sei, wird gegen Tierärzte Stimmung gemacht, die sich gegen diese Zustände wehren, so berichten Insider. Betreiber dieses „Nachrichtenportals“ mit Sitz in Gyhum, das sich mit „Tier-Gesundheit“ befasst, ist u. a. ein Tierarzt und weitere Familienangehörige, darunter eine Lebensmittelchemikerin und eine Informatikkauffrau gleichen Familiennamens.

In einem Artikel heißt es, vom Gewissen geplagte Tierärzte, die über Misstände berichten, würden sich nach Paragraph § 203 Abs. 1 Nr. 1 Strafgesetzbuch (StGB) eventuell strafbar machen.

Hier soll wohl offenbar Druck ausgeübt werden, um Whistleblower zum Schweigen zu bringen.

So funktioniert Einschüchterung: In dem Artikel wird nämlich Satz (Satz 1 ist jedoch nicht anzuwenden, soweit solche Einzelangaben anderen Behörden oder sonstigen Stellen für Aufgaben der öffentlichen Verwaltung bekanntgegeben werden und das Gesetz dies nicht untersagt.) weggelassen bzw. es wird nicht über die bestehende Ausnahme informiert! (siehe auch Behoerdenstress)

 

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