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Zuviel Zucker ist ungesund – besonders für Kinder. Die Gesundheits- und Ernährungsminister der EU starten mit Beginn des islamischen Zuckerfestes “Eid Mubarak” eine europaweite Kampagne gegen Fettleibigkeit. Traditionell decken sich Muslime auf der ganzen Welt gegen Ende des Fastenmonats Ramadan mit großen Mengen orientalischer Süßwaren ein. Künftig wird dies ein teures Vergnügen, denn die EU hat für die Einfuhr von Zuckerwaren für religiöse Zwecke eine Sondersteuer verhängt. Diese tritt ab dem 1. Januar 2020 in Kraft. Dabei soll es aber nicht bleiben. Rund einen Monat vor Beginn des Ramadans soll eine temporäre Zuckersteuer europaweit auf alle Süßwaren in Höhe von 28 Prozent erhoben werden. Dazu erklärt der litauische EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaries: “Das sind wir vor allem den vielen muslimischen Kindern schuldig, die jährlich während des Zuckerfests ihre Zahngesundheit riskieren.”