Den Haag: Stadträtin will Scharia Viertel hermetisch abriegeln und säubern lassen

Der Den Haager Stadtteil Schilderswijk gilt als Hollands größtes Problemviertel, weshalb es auch häufig als „Scharia-Driehoek“ bezeichnet wird.

Schilderswijk photo
Moschee im Den Haager Stadtteil „Schilderswijk“Photo by suasso

Das Straßenbild ist geprägt von den meist islamischen Bewohnern, Moscheen, Shisha-Bars und Halal-Shops. Im Sommer 2015 kam es in dem Viertel zu tagelangen Ausschreitungen, nachdem der dunkelhäutige Mitch Henriquez auf einem Festival während der Festnahme durch Polizisten starb. Bürgermeister van Aartsen und Premier Rutte wussten sich nicht anders zu helfen und ließen die Bewohner des Stadtteils als „Hilfspolizisten“ selber für Ruhe auf den Straßen sorgen, weil der Respekt vor der Polizei bei den meist marokkanisch-stämmigen Jugendlichen vollständig verloren gegangen sei. Viele Niederländer waren empört wegen des Einsatzes der Scharia-Polizei.


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Gestern sorgte eine Sitzung des Gemeinderates für Aufregung. Die Schilderswijk solle hermetisch abgeriegelt werden, damit Polizisten mit Hunden den Stadtteil durchkämmen und von Terroristen, Islamisten und Kriminellen säubern können. Zwanzig Prozent aller Terrorverdächtigen würden aus der Schilderswijk stammen und immer mehr mit dem Flüchtlingsstrom aus Syrien dort untertauchen, sagte die Vorsitzende der PVV Fraktion, Karen Gerbrands. Der Protest ließ nicht lange auf sich warten.

„Lassen Sie Ihre Finger aus unserem Viertel. Was wir verbannen müssen, sind Hass, Diskriminierung und Spaltung.“

Sadet Karabulut on Twitter

Blijf met jullie handen van de Schilderswijkers af! Wat we moeten verbannen is haat, discriminatie en tweedeling. https://t.co/O4ZqIDcKH9

Da hat die Dame natürlich im Prinzip Recht. Was sich in Amsterdam bewährt hat, kann auch in Den Haag funktionieren. In der Grachten-Metropole haben die Bewohner ganz alleine eine Hasspredigerin vertrieben. Die türkisch-stämmige Journalistin Ebru Umar packte nach ein paar Gesprächen sogar freiwillig die Koffer …



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