CharlieHebdo suspendiert Journalistin nach Morddrohungen

Heuchelei hat einen Namen!

Für ihre kritischen Artikel über islamistischen Extremismus hat die Journalistin Zineb El Rhazoui Morddrohungen erhalten. Das wurde offenbar der Redaktion zu brenzlig und man kündigte ihr bis auf weiteres die Zusammenarbeit.

Kurz nach den Anschlägen veröffentlichte die Welt noch einen Artikel, in dem Rhazoui von ihrer Arbeit für das Satiremagazin schwärmte.

Die neuerlichen Drohungen erreichten die Journalistin und auch ihren Ehemann, beide ursprünglich aus Marokko, über Twitter – angeblich über Accounts die den Terroristen vom IS – Islamischen Staat zugeschrieben werden.

Tausende Leser beschwerten sich offenbar bei der Redaktion über diese Heuchelei und kündigten ihrerseits jegliche Unterstützung, indem sie das Satiremagazin nicht weiter kaufen wollen.  Die Journalistin äußerte sich geschockt in der französischen Zeitung Le Monde.


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Ihr Mann werde auch in Marokko von Islamisten bedroht, sie könne nicht verstehen, dass eine Redaktion, die nach den Anschlägen so viel Unterstützung erfahren habe, so mit ihren Mitarbeitern umginge.

Die Redaktion von Charlie Hebdo hat bisher keinerlei Kommentar dazu abgegeben, außer, dass es sich bei einem kurzfristig anberaumten Gespräch nicht um eine endgültige Entlassung wegen „schwerer Verfehlungen“ gehandelt habe, sondern die Zusammenarbeit bis auf weiteres ruhe.

 


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