Calais: Wütende Afrikaner wollen auf die Insel

Präapokalyptische Bilder am Eurotunnel

Sie bitten nicht um Asyl, sondern fordern wütend ihre Anerkennung als Flüchtlinge durch Großbritannien.

Die Polizei setzt gegen die Randalierer Tränengas ein. Bilder, wie aus einem düsteren Endzeitkinofilm, doch die Apokalypse hat noch gar nicht stattgefunden.

Fast 60 Jahre nach der Unabhängigkeit leiten die Flüchtlinge aus dem Sudan ihr Recht zur Aufnahme mit der unrühmlichen Vergangenheit der Briten als Kolonialmacht ab.

Eine Verantwortung, der sich die Briten nach deutschen Maßstäben wohl kaum entziehen können. Was für die einen in der europäischen “Wertegemeinschaft” gilt, muss auch für die anderen gelten: Wiedergutmachung ist Pflicht!

Und mit Queen Elisabeth II sitzt sogar noch ein Staatsoberhaupt auf dem Thron, in dessen Amtszeit die Entkolonialisierung als einer der wichtigsten politischen Prozesse stattfand. Ein Teil der Wahrheit ist, dass die Kolonien schlicht und ergreifend zu teuer geworden waren.

Im Sudan gingen die Uhren nach der Unabhängigkeit rückwärts. Mittlerweile ist das seit 2011 auch noch gespaltene Land vollständig islamisiert, es gilt die brutale, menschenverachtende Scharia, nach wie vor ist das Land auch eine Brutstätte des islamistischen Terrors.

Unter diesen Umständen sind die Briten wohl eher not very amused, wenn immer mehr Menschen aus der ehemaligen Kolonie ausgerechnet ihren Schutz bei den ungeliebten weißen Ex-Herren suchen.

Andererseits könnte man die Verzweifelungstaten auch als versteckte Hilferufe und Bitten um Re-Kolonialisierung deuten, nicht ganz die vornehme englische Art, versteht sich…

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1 Kommentar

  1. Sie fordern…. Das ist wahrscheinlich auch alles was Die können. Aa Viele dieser ( zensiert ) aus Ländern kommen, in denen Gewalt an der Tagesordnung ist, können wir schon mal die Phantasie laufen lassen, was passiert, wenn es so langsam gegen 0° geht.
    Aufgrund der neuen Gesetze halte ich jetzt die Backe. Aber vielleicht kommt ja einmal die Zeit, in der ich ohne Angst vor Verfolgung/ Arbeitsplatzverlust das sagen/ schreiben kann, was ich an dieser Stelle gerne sagen/ schreiben möchte.

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