Brennende Autos in Stralsund bei “MV wehrt sich” – Demo

Polizeieinsatz anlässlich der Demonstrationen in Stralsund am 23.10.2015

Offenbar haben Gegendemonstranten die Autos von Teilnehmern einer Demonstration von “MV wehrt sich” in Stralsund in Brand gesetzt.
Die Veranstaltung wurde vorzeitig abgebrochen. Die Polizei ermittelt noch zu den Hintergründen.

Hier einige Stimmen aus dem Netz. Es riecht in der digitalen Welt, als auch in der analogen Wirklichkeit immer mehr nach Weimarer Verhältnissen.

 

Hier die Pressemeldung der Polizei

Stralsund (ots) – Am 23.10.2015 führte die Polizeiinspektion Stralsund im Zusammenhang mit einem Aufzug unter dem Motto “MV wehrt sich!” und einer Gegenversammlung einen Einsatz mit ca. 230 Polizeibeamten in der Hansestadt Stralsund durch.

An dem Aufzug unter dem Motto “MV wehrt sich!” nahmen etwa 400 Personen teil. Dieser setzte sich gegen 19:30 Uhr von der Knieper-Vorstadt in Richtung Innenstadt in Bewegung.

Bei einer Gegenversammlung am Olof-Palme-Platz beteiligten sich im Zeitraum von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr ca. 180 Personen. Nach Beendigung dieser Versammlung begaben sich ca. 100 Teilnehmer zum Neuen Markt, wo eine Zwischenkundgebung des Aufzuges “MV wehrt sich!” stattfand.

Nachdem ein Redner bei der Zwischenkundgebung auf dem Neuen Markt gegen 21:25 Uhr bekannt gab, dass auf einem Parkplatz in Stralsund, C.-Heydemann-Ring, mehrere Fahrzeuge in Brand geraten sind, unterstellte er Teilnehmern der Gegendemonstration diese Brände gelegt zu haben.

Anschließend beendete der Versammlungsleiter des Aufzuges die Versammlung. Der Polizei gelang es nur durch konzentrierten Einsatz der vorhandenen Einsatzkräfte die verschiedenen Lager zu trennen.

Bei der Abwanderung der Versammlungsteilnehmer verhinderten die Einsatzkräfte weitere Ausschreitungen. Eine Gruppe von ca. 200 Personen begab sich in der weiteren Folge zum Brandort und führte unter dem Motto “Gegen die Brandstiftung an Fahrzeugen von Versammlungsteilnehmern” eine Spontanversammlung durch. Diese endete gegen 22.35 Uhr.

Nach ersten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Stralsund wird von einer Brandstiftung an neun Fahrzeugen ausgegangen. Auf ein weiteres Fahrzeug griff das Feuer über. Bei den betroffenen Fahrzeugen handelte es sich mehrheitlich um nicht in Stralsund zugelassene Pkw.

Der Brandort wurde beschlagnahmt, ein Brandursachenermittler wird am 24.10.2015 hinzugezogen. Ein Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen wird geprüft.

Im Zuge des Polizeieinsatzes wurden 20 Identitätsfeststellungen durchgeführt und eine Anzeige wegen Beleidigung von Polizeibeamten aufgenommen.

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