Blockupy: Sensationspresse, Gewalt und friedlicher Protest

„Kapitalismus tötet“ – Aktivisten erklettern den Skyper Tower

Diese Aktion nötigte allen Beobachtern Respekt ab. Weniger Respekt verschafften sich allerdings die gewaltbereiten Chaoten, die mit Steinwürfen auf Polizei und sogar der Feuerwehr beim Löschen in Brand gesetzter Autos „ein Zeichen setzen“ wollten.

Die Bilanz der Polizei:  150 verletzte Beamte im Einsatz, 26 Festnahmen, auch in der überwiegend als ruhig geschilderten Nacht kam es zu Brandstiftungen und Sachbeschädigungen. Mülltonnen und ein BMW seien in Brand gesetzt worden. Die schlimmsten Vorfälle ereigneten sich jedoch in den frühen Morgenstunden des 18. März, als es zu Angriffen auf die Hauptwache kam, Polizeifahrzeuge und eine Straßenbahn in Brand gesetzt wurden und ca. 400 hauptsächlich italienische Staatsbürger festgesetzt wurden. Quelle: Polizeipresse

Die Protestzüge vom Mainufer in die Innenstadt, die Kundgebung am Römer und der anschließende Protestzug zum Opernplatz verliefen ohne besondere Vorfälle.

Zwischen den einzelnen Schauplätzen haben wir immer wieder vermummte Personen beobachtet, die während der Kundgebung und des Protestzugs scheinbar gezielt zu verschiedenen Plätzen eilten, um dort gewalttätige Aktionen gegen die Polizei durchzuführen.

 

„Mit den Ausschreitungen haben die Chaoten die berechtigte Kritik an der EZB Politik diskreditiert“ – so äußerten sich gestern schon viele Kritiker während der Veranstaltungen über Twitter und Facebook.

Es folgten die übliche Sensationspresse mit Bildern der Ausschreitungen und den dürftigen Distanzierungen der Veranstalter von der Gewalt, die ihrerseits von Polizeigewalt sprechen und hier die Verantwortlichkeit von sich schieben wollen.

Aufgrund der Verwüstungen rund um die EZB musste die Route des ersten Protestzuges vom Mainufer geändert werden. Hier kam es von keiner Seite zu Ausschreitungen.

Demozug gestoppt Blockupy 2015

Am Römer war die Lage zur Kundgebung ruhig und friedlich, aber zuvor hatte es auch dort vereinzelt Flaschenwürfe und Rangeleien mit der Polizei gegeben. Nachdem die Randalierer entfernt wurden, blieb es weiterhin ruhig.

Blockupy 2015 Kapitalismus tötet

Großes Interesse an der Rede von Sahra Wagenknecht und viel Beifall aus der Menge.

Sahra Wagenknecht Blockupy 2015

 

Das eindrucksvolle Zeichen der Fassadenkletterer am Skyper Gebäude hätte bei einem gelungenen Protest ohne Gewaltexzesse zum Symbol werden können, so aber wurde es überschattet von den Bildern der Ausschreitungen.

Geändert am Kurs der EZB hat all das nichts.

Morgen der ausführliche Kommentar dazu:

Und auch Pflastersteine und Brandsätze können töten…

Natürlich war die Mehrheit bei ‪#‎Blockupy‬ friedlich, aber die Veranstalter sollten sich ernste Fragen stellen, statt nur wieder über Polizeigewalt zu klagen.

Nach so langer intensiver Vorbereitung dürfte man sehr wohl wissen, woher die Gewalt kam und wen man mit eingeladen hat bzw. welche „politischen“ Kräfte durch die Aufrufe mobilisiert worden sind.

Auch Pflastersteine und Brandsätze sind tödliche Waffen. Inhaltlich war es das immer gleiche Gerede von der „internationalen Solidarität“ und immer wieder Antifaschismus und ein vollkommen falsches Bild vom EU-Kapitalismus, dem man mit einem europäischen Sozialismus begegnen möchte.
Hier wird unterschlagen, wie viel Sozialismus, Planwirtschaft und Diktatur in dieser EU schon steckt und wie schädlich das für die Menschen ist.

Frau Wagenknecht im Designerkleid und Antikapitalisten in Markenklamotten, dazu wieder einmal Verharmlosung der Gewalt von den Funktionären, die auch die friedlichen Teilnehmer in Gefahr brachte – und immer diese Redner, die von „Genossen und Genossinnen“ sprechen, altbackene Arbeiterliedchen trällern, als solle die DDR wiederauferstehen, nur dieses Mal europaweit.

Statt Lösungen aus der Krise wurden wiederum nur diffuse Forderungen formuliert und die Ausschreitungen haben sicher wieder viele Menschen abgeschreckt.

Es gab auch Klagen über unverhältnismäßige Polizeigewalt, aber die Bilanz ist eindeutig – das ging entschieden zu weit. Mit dieser Art von Protest und den ultralinken Seilschaften, der kriminellen Antifa, dem schwarzen Block und den Grüppchen aus Italien erreicht man nur das Gegenteil.

Die Antwort des Staates wird sicher eine Verschärfung des Demonstratiosnrechtes sein.


Bildquelle:

 

Kapitalismus tötet Blockupy 2015

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2 Kommentare

  1. es gibt leute hier, die aus dem sozialismus abgehauen sind, weil er noch viel öfter tötet als der kapitalismus…. gebt euch keinen illusionen hin er wurde nicht “ nur falsch ausgeführt“…

Kommentare sind deaktiviert.