Ben E. King ist tot!

Forever stand by me!

Welcher Musiker hat nicht zu Beginn seiner wie auch immer mehr oder weniger erfolgreichen Laufbahn „Stand by me“ in seinem Programm gehabt?

In unzähligen Garagenbands und Irgendwo-Sessions gehört der Titel von Ben E. King neben Bob Dylans Knockin on heaven’s door ganz oben auf der Wunschliste.

Der Grund ist einfach, jeder kennt es, jeder kann es – denn die Songstruktur ist simpel. Stand by me hat die üblichen drei Akkorde plus einen Moll – Übergang, um es einfach auszudrücken.

Spielen kann es jeder, doch beim Singen ist Stimmqualität gefragt. John Lennon war einer von vielen, der das Stück coverte und daraus eine zeitgemäßere Rockversion machte. Sie groovt natürlich, doch Lennon war kein Soulsänger und bleibt stimmlich meilenweit hinter King zurück. Das war auch nicht sein Anspruch, auf einem Thron ist immer nur Platz für einen.


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Ben E. King trug seinen Namen zu Recht und er wird weiter thronen – jedesmal dann, wenn wieder ein paar Musiker auf die Schnelle seinen Hit aus dem Hut zaubern und Stand by me zum Besten geben.

Sobald das Bassintro ertönt, erwartet man sodann die unverwechselbare Stimme des Meisters.

Wer immer an seiner Stelle auch noch so gut singen mag – vor dem geistigen Auge des Zuhörers entsteht das Bild des Mannes, der gestern die Bühne der Welt verlassen hat.

Forever stand by me – Danke, Ben E. King!

 


 

Bildquelle:

ben e king photo
Photo by TheArches
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Wolfgang van de Rydt
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