Beamtenbund Hessen kritisiert Bertelsmann-Studie zur Beihilfe für Beamte

Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen?


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Frankfurt: „Die Beihilfe gehört untrennbar zum Berufsbeamtentum“ stellte Heini Schmitt, Vorsitzender des dbb Hessen, beamtenbund und tarifunion, heute in Frankfurt fest.

Sie sei wesentlicher Bestandteil der Fürsorgepflicht des Dienstherrn und nach jüngster Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes auch alimentationsrelevant. Die vorliegende Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Beihilfe für Beamte im Krankheitsfall blende verfassungsrechtliche Fakten und geltende Rechtsprechung völlig aus. Zudem arbeite sie teilweise mit falschen und spekulativen Zahlen.

Im übertragenen Sinne sei die Beihilfe „der Arbeitgeberanteil“ an der Krankenversicherung des Beamten. Wer die Beihilfe abschaffen wolle, betreibe damit zwangsläufig die Abschaffung des Berufsbeamtentums. Damit würde aber auch das für Beamte geltende Streikverbot entfallen und der gesamte öffentliche Dienst sich zu einem höchst störanfälligen, fragilen Gebilde entwickeln. Außerdem müsse man den Beamten sofort ein erheblich höheres Bruttogehalt zahlen, was die Studie ebenfalls völlig ausblendet.

Wer also die Beihilfe für Beamte abschaffen wolle, müsse sich Gedanken machen über die Folgen bspw. für die innere Sicherheit, für die Gewährleistung des Schulunterrichtes oder für einen gesicherten Brandschutz und anderes. Heini Schmitt erinnerte an den berechtigten Streik der Lokführer. Der diene geradezu als Paradebeispiel dafür, was geschieht, wenn man Beschäftigten den Beamtenstatus wegnimmt. Heini Schmitt wirft der Bertelsmann-Studie vor, dass „die Studie geeignet ist, in der Öffentlichkeit zu diesem Thema wieder einmal ein völlig falsches Bild vom Beamtentum zu erzeugen.“ Er vermutet, dass die Veröffentlichung der Studie im Zusammenhang mit dem beginnenden Bundestagswahlkampf steht, bei dem „unter Garantie das Thema Bürgerversicherung erneut aufgerufen werden wird“. Der dbb Hessen werde sich mit allen Mitteln gegen etwaige Gesetzesinitiativen wehren.

Auf Nachfrage des dbb Hessen beim Sprecher der Landesregierung, Michael Bußer, erklärte dieser, dass Ministerpräsident Volker Bouffier die Beihilfe als wesentlichen Bestandteil der Fürsorgepflicht für Beamten anzusehen sei und es deshalb in Hessen auch keine Pläne zum Wegfall der Beihilfe gebe.



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3 Kommentare

  1. Zitat: „Frankfurt: „Die Beihilfe gehört untrennbar zum Berufsbeamtentum“ stellte Heini Schmitt, Vorsitzender des dbb Hessen, beamtenbund und tarifunion, heute in Frankfurt fest. “

    Ob der gute Mann auch weiß wer in Deutschland das Berufsbeamtentum einführte und aus welchem Grund ?

    Sonst schreit doch jeder nach Gebrauch von Nazi-Begriffen Zeter und Mordio.

    Sogar das Unwort des Jahres wurde mit der Begründung gekrönt, es sei ein Begriff der Nazis gewesen.
    Nazis sind die, die auch das Berufsbeamtentum und den Bezirksschornsteinfeger mit Sondervollmachten einführten.
    Ja, die Blockwarte auch.

    • Ich glaube , dass der heutige Beamte nur noch in wenigen Berufen eingesetzt werden soll.
      Eigentlich brauchen wir z.Z. überhaupt keine Beamte mehr, denn der Beamte ist der Untertan der Regierung und wenn jemand den Untertan einer diktatorischen Regierung spielen muss, stärkt das nur die Machthaber.
      Vor ca. 50 Jahren war der Beamte noch eine Respektsperson oder auch das Gegenteil, er wurde verspottet. Denn wenn es ums Finanzielle ging, war er der absolute Verlierer.
      Das hat sich im laufe der Jahre durch den Wettbewerb in der freien Marktwirtschaft geändert. Die Beihilfe zur Krankenkasse war früher ein muss, sonst hätte niemand eine Beamtenlaufbahn eingeschlagen. Ob es heute diese Beihilfe noch geben muss, hängt davon ab, ob es sich um einen kleinen,mittleren, gehobenen,höheren Beamten handelt.
      Die Kleinen und mittleren, selbst viele gehobenen Beamte, müssten ohne die Beihilfe in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln.
      Dies wäre auch vielen Beamten egal und die Neidhammel hätten endlich ihr Ziel erreicht.
      Nur diese Neidhammel haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht !
      Der Wirt in diesem Falle ist die Gesundheitsindustrie. Denen würden pro Jahr Milliarden durch die Lappen gehen.

  2. Die linken, deutschen Faschisten, haben aus Deutschland wieder ein Nazi-Land gemacht.
    Nach Aussagen dieser Chaoten, gibt es in Deutschland heute mehr Nazis, als im
    dritten Reich !
    Dieses Land wird nur noch von psychisch kranken Menschen gelenkt und regiert !

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