Brüssel bereitet sich auf Ausschreitungen vor

Versinkt am Montag Brüssel erneut in Mist und Jauche?

Tausende Bauern kommen am nächsten Montag nach Brüssel.

„Es ist eine todernste Sache“, warnt Erwin Schöpges, Vorstandsmitglied des Verbandes EMB, berichtet das Grenzecho.


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In der ganzen EU sind die Bauern wütend, zuletzt zog eine Traktorenkarawane durch München. Die deutschen Bauern haben sich auf eine landesweite Tour begeben, um gegen den Verfall der Milchpreise zu protestieren.

In Belgien erwartet man mehr als nur lautes Traktorengehupe, sondern ernsthafte Ausschreitungen, wie sie besonders im französischen Sprachraum Tradition sind.

Da brennen schon mal Autoreifen und etliche Fuhren Mist und Jauche landen vor den Toren der Ministerien. Diesmal steht den Bauern wieder die Milch bis zum Hals, denn sie können sie nicht mehr zu vernünftigen Preisen absetzen.

Der ein oder andere Landwirt wird in diesem Milchsee ertrinken, andere zumindest Hab und Gut verlieren und durch die Maschen des sozialen Netzes schlittern.

So ist es geplant, denn Planwirtschaft, wie im Milchsektor hat schon immer am Ende zu dem gleichen Ergebnis geführt. In der DDR wurden nach dem Mauerfall die Betriebe per Treuhand in den Besitz des Großkapitals überführt, nichts anderes erwartet die heimischen Bauern mit dem Wegfall von Handelsschranken.

Im Sommerkino 2025 dürfen wir uns dann in Ultra 3 D den Action Blockbuster „Der letzte Bauer“ ansehen. Er erzählt die Geschichte vom aussichtslosen Kampf der EU Bauern gegen die Freihandelsmafia. Sie gründen eine Terrorzelle und verüben einen atomaren Stinkbombenanschlag auf die EU Zentrale von Monsanto.

Der Plan, mit genmanipulierten Jauchemolekülen, den gewissenlosen Kapitalisten die Scheisse aus dem Hirn zu bomben, misslingt. Die Hauptrolle spielt ein Klon von Jean Claude van Damme, der im Original zu alt für die Rolle ist.

Dann wird er hingerichtet wie Mel Gibson als schottischer Freiheitskämpfer in Braveheart. Die Nestlé Produktion wird für den Oscar nominiert und steht wochenlang auf Rang 1 der Kino Charts.

Milch kommt übrigens schon seit langem nicht mehr aus Kuheutern, sondern bequem zuhause aus dem Wasserhahn.

Freuen wir uns also auf den nächsten Montag in der Gegenwart, wenn die letzten noch freilaufenden Bauern antreten zum letzten Gefecht!

 



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