Asyl: Schleuserbande enttarnt – gefälschte Dokumente sichergestellt

Schlag gegen internationale Schleuserbande Bundespolizei nimmt Beschuldigte fest

festnahme
Foto: Bundespolizei

Stuttgart (ots) Bei einem Einsatz in Baden-Württemberg und Bayern gelang der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kempten (Allgäu) gestern ein Schlag gegen eine international agierende Schleuserbande.

In den Städten Weil am Rhein, Rheinfelden, Eberbach, Lörrach und Straubing (BY) durchsuchten Bundespolizisten insgesamt 7 Objekte.

Hierbei konnten zwei irakische Hauptbeschuldigte festgenommen und umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden.

Die Ermittlungen wegen banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von irakischen Staatsangehörigen werden seit Juni 2015 durch die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart geführt. Die beiden Beschuldigten wurden dem Haftrichter vorgeführt.

32 Somalier vorläufig festgenommen

Kiefersfelden / Rosenheim (ots) – Die Bundespolizei hat am Mittwoch (21. Oktober) rund 30 Personen in zwei Bussen auf der A 93 in Gewahrsam genommen. 27 somalische Staatsangehörige konnten sich nicht ausweisen. Fünf ihrer Landsleute hatten gefälschte Dokumente dabei.

An der Kontrollstelle bei Kiefersfelden kontrollierten Bundespolizisten in den Abendstunden die Insassen eines polnischen Fernbusses. Fünf Afrikaner wiesen sich bei der Kontrolle mit italienischen Fremdenpässen und Aufenthaltstiteln aus. Die Beamten erkannten, dass es sich bei den ausgehändigten Dokumenten um Fälschungen handelte.

Damit war die Reise für die Somalier im Alter von 16 bis 24 Jahren beendet. Ähnlich erging es bereits in den frühen Morgenstunden 27 Reisenden.

Die somalischen Staatsangehörigen waren jedoch ohne jegliche Einreise- und Aufenthaltspapiere in einem Bus unterwegs, der regelmäßig zwischen Italien und Deutschland verkehrt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sechs alleinreisende Minderjährige der Obhut des Kreisjugendamtes Rosenheim anvertraut.

Ihre volljährigen Landsleute konnten an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet werden. Die Bundespolizei schließt nicht aus, dass die unerlaubten Einreisen mit dem Bus von Schleusern in Italien organisiert worden sind.

 

29 Flüchtlinge am Bahnhof Cottbus festgestellt

 (OTS)  Bundespolizisten stellten vergangene Nacht auf dem Bahnhof Cottbus insgesamt 29 unerlaubt eingereiste Personen fest.

Die Personen waren zuvor mit einem Reisezug von Frankfurt/Oder nach Guben und anschließend mit dem Schienenersatzverkehr gegen 01:00 Uhr nach Cottbus gereist.

Die Familien aus dem Iran und aus Afghanistan reisten nach eigenen Angaben über Österreich nach Deutschland ein. Ihr Reiseziel war Hamburg und Schweden. Dokumente konnten sie nicht vorlegen.

Es ist geplant, die 13 Männer, sechs Frauen und zehn Kinder nach den polizeilichen Maßnahmen und Registrierung zur zentralen Ausländerbehörde nach Eisenhüttenstadt weiter zu leiten.

 

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