Antipfarrer Stoodt, was sagt die Kirche zu Steinwürfen auf Mitmenschen?

Hans Christoph Stoodt, der Antifa – Pfarrer

…und Sprecher der Anti Nazi Koordination – rief unterhalb dieses Banners zum Protest gegen die Pegida Demonstration in Frankfurt auf.

Wie gestern berichtet, kam es zu massiven Ausschreitungen der Gegendemonstranten – es wurde mit Gegenständen und Steinen geworfen. Einer dieser Steinbrocken – mutmaßlich aus dem Container mit Bauschutt, der an der Straße abgestellt war, schlug direkt neben unserem Berichterstatter ein. Hier kann man unterstellen, dass mindestens schwere Körperverletzung die Absicht war.

Herr Stoodt äußerte sich sehr befremdlich in der gestrigen Hessenschau:

Wer sich im Rahmen unseres Aktionskonsenzes, mit unseren Mitteln zivilen Ungehorsams, das heisst, des Aufbaus von Menschenblockaden gegen die Pegida Demonstration stellt, von dem werden wir uns nicht distanzieren.

Ist das Werfen von Gegenständen damit ausgeschlossen?

Wir haben über das Werfen von Gegenständen nie gesprochen, wenn einzelne Leute meinen, sie müssten eine Kartoffel oder ein Ei dorthin werfen, dann ist das eine Sache, die wir nicht zu kommentieren haben.

Von Eiern und Kartoffeln war allerdings auch im Gespräch mit der HR sicher nicht die Rede.

Gilt der Spruch: Liebe deinen Mitmenschen, denn er ist wie du – denn nicht für alle Menschen, oder gibt es für marxistische Theologen besondere Formen der Interpretation?

Was sagt eigentlich die Kirche dazu?

Stehen Angriffe und Steinwürfe, die Pegidaanhänger, Polizisten und Presseleute gefährden und im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein können, nicht im Gegensatz zu dem an der Kirche angebrachten Leitspruch?

Wollen Sie das nun als Christ oder als Marxist nicht kommentieren?

Sind Polizisten, Pegida-Demonstranten und Presseleute keine Mitmenschen?

Was empört und treibt den Mann so an? Wäre es nicht ein Gebot christlicher Nächstenliebe, deeskalierend auf die zahlenmäßig überlegenen Gegendemonstranten einzuwirken, statt von „Menschenblockaden“ zu sprechen als wären diese nur Schachfiguren?

Herr Stoodt bezichtigt die Polizei, Schuld an der Gewalt zu sein, trägt er nicht auch mit seinen flammenden Reden einen Teil Verantwortung dafür? Ist das wirklich die angemessene Form der Auseinandersetzung?

Herr Stoodt tauchte schon einmal in unserer Berichterstattung auf, nachdem auf seinem Blog „Wurfbude“ der Bericht eines Antifaschisten zu einer Veranstaltung der Rhein Main Regionalgruppe der Giordano Bruno Stiftung veröffentlicht wurde. Darin wurden die Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime, Mina Ahadi und der Autor Hartmut Krauss als Rassisten bezeichnet:

Veranstaltungen von solchen rassistischen und revisionistischen Personen und Gruppen müssen in Zukunft verhindert werden, sie dienen der Volksverhetzung und machen Nazi-Ideologie hoffähig. O24

Michael Schmidt-Salomon nahm ausführlich Stellung zu diesen Vorwürfen, da diese auch gegen die Giordano Bruno Stiftung gerichtet waren.

Die als Wegbereiterin für Nazi-Ideologie bezeichnete  Mina Ahadi stammt aus dem Iran und hat den Terror durch das Ayatollah Regime am eigenen Leib erlebt, ihr Mann wurde hingerichtet und gegen sie eine Fatwa verhängt. Auch nach ihrer Flucht nach Deutschland ist sie keineswegs sicher.

Solche Menschen aufgrund ihrer Kritik am Islam als Rassisten zu bezeichnen und solche Beiträge zu publizieren, das ist eher infam und zeugt nicht von Empathie und christlicher Nächstenliebe.

Schmidt-Salomon äußerte sich auch hier klar zu ihrer Person.

Mina Ahadi hat zudem für Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr getan als wohl sämtliche Frankfurter Antifas zusammengenommen. Hierbei wurde sie auch aktiv durch die Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt, siehe u.a. gbs

Auch Hartmut Krauss bezog selbst eindeutig Stellung zu den Frankfurter Vorwürfen:

Nur eine winzige Minderheit von pseudolinken Personen mit einer zu Fanatismus und Verleumdungssucht neigenden Persönlichkeitsstörung können eine so wahnwitzige These aufstellen, Mina Ahadi und ich würden die Naziideologie bedienen. Hintergrund

Nächste Woche werden sie wieder kommen – die Pegida Anhänger und die zahlenmäßig überlegenen Gegendemonstranten.

Das wäre eine Gelegenheit für Herrn Stoodt, einige Worte des Bedauerns über die verletzte Frau aus dem Pegida Lager zu verlieren, oder – für den Fall, dass er nicht imstande ist, auch diese Mitmenschin zu lieben, obwohl sie so ist wie er – wenigstens zum Gewaltverzicht aufzurufen.


Link zum Video vom Montag – gefilmt auf beiden Seiten

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5 Kommentare zu Antipfarrer Stoodt, was sagt die Kirche zu Steinwürfen auf Mitmenschen?

  1. Die wagen es, das Wort Gottes zu verfälschen?
    Es steht nicht geschrieben: `Er ist wie Du!´
    siehe: 2. Mose 20:16!

  2. Und er lehrte sie und sprach zu ihnen: Sehet euch vor vor den Schriftgelehrten, die in langen Kleidern gehen und lassen sich gern auf dem Markte grüßen 39 und sitzen gern obenan in den Schulen und über Tisch beim Gastmahl; 40 sie fressen der Witwen Häuser und wenden langes Gebet vor. Diese werden desto mehr Verdammnis empfangen. (Jakobus 1.27)

  3. Diese Anbiederung an den Zeitgeist hat so etwas nuttenhaftes. Keiner bekommt das Maul auf, wenn in Deutschland die Kirchen geplündert und abgefakelt werden, aber wenn es gegen Menschen mit Courage geht, die für ihre Heimat einstehen, dann hetzt die Kirche schön mit. Einfach nur noch ekelhaft.

  4. Markus 12:31 Das zweite ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Grösser als diese ist kein anderes Gebot.

    Der Nächste ist dein Vater,deine Mutter,deine Geschwister,DU selbst und dein Volk.Und nicht aus dem Knast freigelassene Ströme von sogenannten Flüchtlingen.( fast nur Männer)

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