Anti #KitaStreik Propaganda gestartet

Weniger ist mehr?

Wie zu erwarten war, beginnt die BILD mit einer Anti KitaStreik Offensive.

„Ver.di soll einlenken“ – so lautet die erste Schlagzeile im Sommerloch.

Da geht noch was, da kommt noch mehr. Jetzt heisst es Stimmung machen, weil die Politik und die armen gebeutelten Eltern nicht noch einen Streik verkraften können.

Seit wann sitzen Eltern und Politiker eigentlich in einem Boot? Die 24 Stunden Kita Pläne von Manuela Schwesig unterstützen weder Eltern, noch nützen sie den Kindern, sondern zielen darauf ab, die Schwächsten der Gesellschaft an den Arbeitsmarkt anzupassen.


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Diese totalitären Pläne sind zutiefst kinderfeindlich und schädlich.

Bsirske bekommt nun Schützenhilfe von der Springerpresse, die es nur zu gut versteht, Stimmung zu machen und die mehr als berechtigten Forderungen der Erzieherinnen und Sozialarbeiter, die man laut Schlichterspruch mit einem Almosen abgespeist hat, in schlechtem Licht darzustellen.

Wenn der Streik ausfällt und die Arbeitgeber ihr Angebot nicht nachbessern, dann kann man völlig zurecht behaupten, dass Ver.di den Schröder Way of life geht und seine Mitglieder verrät.

Doch es geht um mehr: In den Kitas soll Bildungsarbeit geleistet werden – rund um die Uhr.

Warum man die Kleinen so überpädagogisieren will, statt sie einfach Kinder sein zu lassen, hat nicht nur ideologische Gründe, sondern ist der Ausdruck der totalen Kommerzialisierung der Kindheit.

In letzter Konsequenz zu Ende gedacht könnte man diese Perversion als Verirrung einer Gesellschaft aus lauter Psychopathen bezeichnen.

Statt von allen Seiten immer mehr zu fordern, mehr Geld, mehr Leistung, mehr Zeit, mehr Personal, wird vergessen, dass die Kinder früher auch ohne Kita von morgens 5 bis abends um 10 überlebt haben – und die Verlagerung der Erziehung auf (noch) staatliche Institutionen die Verwirrung vieler überforderter Eltern nicht gebessert hat – im Gegenteil.

Für die Arbeit mit Kindern müssen die Erzieherinnen angemessen bezahlt werden, aber entlastet werden sie damit nicht. Jede Erzieherin mit eigenen Kindern steht vor denselben Problemen wie die Eltern deren Kinder sie betreut. Sie verbringt am Ende mehr Zeit mit fremden statt mit ihren eigenen Kindern.

Heutzutage lernen die Kinder nicht mehr, dass sie genügend Zeit haben, ihre Umgebung zu entdecken, dass immer jemand da ist, der auch Zeit für sie hat, ohne wenn und aber, sondern dass sie ein Kosten- und Zeitfaktor sind – dass jede Minute, die ein Erwachsener ihnen widmet, Geld kostet.

Der Wahnsinn wird allerdings kein Ende nehmen und ganz egal, ob gestreikt wird oder nicht, ob die Erzieherinnen den Lohn bekommen, der ihnen zusteht, den Preis dafür zahlen die Kinder. Sie sollten in den Streik treten und fordern, was ihnen zusteht, aber was das sein könnte, haben wir wohl vergessen!

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2 Kommentare

  1. Wenn hier einer ein Problem hat, dann ist es Herr Bsirske mit seiner Übergewerkschaft. Das Ergebnis der Abstimmung zeigt, die Führung ist meilenweit von ihren Mitgliedern entfernt. Wenn Bsirske dann auch noch die Blödzeitung als Unterstützer braucht, spricht das für seine Einordnung im System Bände. Die Lösung ist einfach eine Abspaltung der verschiedenen Gewerkschaften in kleinere Einheiten. Dann kann man seine Interessen wirklich vertreten und wird nicht in der Kompromissmühle der Eliten, zu der auch Bsirske im Gewande des Arbeitnehmerverstehers gehört, an die Wand geredet. Die GDL lässt grüßen.
    Und noch eins. Wie die jetzige Situation in den Kommunen zeigt, ist doch Geld genug da. Allerorten hören wir gerade, dass wir ein reiches Land sind und uns schämen sollten, wenn wir bei Flüchtlingen knausern. Also, dann dürfen wir bei unseren eigenen Kindern auch nicht knausern. Geld ist also genug da (das muss dauernd wiederholt werden), nur die Willkommenskulturheuchler wollen nicht.

  2. Sorry liebe Eltern, die ihr auf Kitas angewiesen seid : Weiterstreiken ! Für Wirtschaftsflüchtlinge ist auch jede Menge Geld da, aber für die Menschen, die unsere Kinder/ Enkel betreuen, reicht es natürlich wieder nicht .

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