Anklam: Reichsbürger in JVA – Haustür unter Strom gesetzt und Polizisten mit Messer bedroht

Anklam: Die Polizei hat gestern einen bei Anklam wohnhaften 54-jährigen bekennenden Reichsbürger dem Amtsgericht Greifswald vorgeführt.

Symbolbild / Foto: albund / 123RF Lizenzfreie Bilder
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Gegen den Mann lagen zwei Haftbefehle wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen und ein jüngst ausgestellter Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung vor. Zuvor war er zu einer angesetzten Hauptverhandlung nicht erschienen. Auch während der Vorführung zur Verkündung des Haftbefehls machte der Mann deutlich, dass er die deutsche Gerichtsbarkeit nicht anerkennt. So machte er keine Angaben zu seiner Person und zerriss das ihm übergebene Exemplar des Haftbefehls.

Genutzt hat es ihm nicht, er wurde in die JVA Stralsund überstellt. Die Kriminalpolizei ermittelt derweil weiter gegen den Mann wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Er setzte am 14. Oktober 2016 wegen einer bevorstehenden Zwangsräumung die Haustürklinke unter Strom und drohte den Polizisten, die im Zuge der Amtshilfe zum Einsatz kamen, mit einem Messer.

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